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2. November 2018
Newsletter der deutschen provinz der Jesuiten - 11/18
Jung und Gläubig: Viele junge Erwachsene - die sogenannten Young Professionals - suchen in ihrer Umgebung ein Angebot für sich, wo sie unter Gleichgesinnten ihren Glauben leben und debattieren können. Nicht selten finden sie Angebote für junge Familien und Senioren, nichts aber für ihre Lebenssituation. Das soll sich - zumindest in Berlin - nun ändern. Mehr erfahren

EDITORIAL

Sehr geehrte(r)  , 

Wenn wir uns an diesem Sonntag auf unserem Ordensfriedhof versammeln, um der Verstorbenen zu erinnern, dann gehen die Blicke über die langen Reihen der einheitlichen Grabsteine, auf denen die Schrift oft nicht zu lesen ist. Wir gedenken und danken dort für ganz unterschiedliche Mitbrüder: Ein Roman Bleistein und Reinhold Iblacker, „Kado“ Kreuser und Alois Kardinal Grillmeier oder die Brüder Max Manall und Josef Zwickel – treue Anpacker und mutige Querdenker, stille Seelsorger und umtriebige Volksmissionare. Wahrscheinlich gibt es nur wenige Friedhöfe, auf denen das Sprichwort, dass der Tod alle gleich macht, so anschaulich wird wie dort in Pullach. Wir Jesuiten wollen kein Verein von einigen herausragenden Solisten sein, sondern ein großes vielstimmiges Orchester.

Für uns alle, die wir heute, an Allerseelen, an einen lieben Verstorbenen denken, kann ein Tipp des heiligen Ignatius von Loyola eine Hilfe sein. Wenn wir Gott um etwas bitten wollen, rät er, uns vorzustellen, dass wir von „allen heiligen Männern und Frauen des himmlischen Hofs“ umgeben sind. Diejenigen, die uns vorausgegangen sind und uns jetzt im Himmel vorangehen, können uns Gewissheit und Kraft schenken. Unsere Verstorbenen und wir, die noch auf dem Weg sind, haben starke Verbündete im Himmel. Durch unser Beten helfen wir einander, und sie helfen uns. Herzlichen Dank für Ihr Beten und Ihre Hilfe!

Pater Martin Stark SJ


Pater Martin Stark SJ.

Kunstinstallation
Der Mond ist aufgegangen

Pater Georg Maria Roers SJ beschäftigt sich seit mehr als drei Jahrzehnten mit Fragen im Bereich von Kunst und Kirche. Das Spannungsfeld von künstlerischer Formgebung und spiritueller Suche ist ein fortwährender Prozess. Als Kultur- und Kunstbeauftragter der Erzdiözese möchte er eine Brücke schlagen zwischen beiden Bereichen. Menschen wollen sich entfalten und richten doch ihr Leben auf ein bestimmtes Ziel aus. Künstlerinnen und Künstler lassen sich von ihrer Inspiration leiten, die wir in der Tradition des Christentums in der Kraft des Heiligen Geistes ausmachen. So auch die Künstlerin Rebecca Horn, deren Kunstinstallation Pater Roers in die Bischofskirche Sankt Hedwig geholt hat.

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Atemsäule in St. Hedwig.

Aktuelles

Clemens Blattert SJ in Rom.

Blattert: Mentalitätswandel in der Kirche möglich

Clemens Blattert SJ hält nach der Bischofsversammlung zur Jugend im Vatikan einen "Mentalitätswandel im Leitungsstil der Kirche" für möglich. Dafür habe Papst Franziskus mit der Bischofssynode den Weg geebnet, sagte der Jesuit, der als Experte an der Synode teilgenommen hatte. Franziskus habe die Synodenteilnehmer zu Veränderungen ermutigt und gezeigt, "dass diese Bekehrung etwas ist, wo Bischöfe nicht in ihrem Leitungsamt verlieren, sondern wo sie etwas gewinnen können", so Blattert. Nach der Synode ist er nicht nur optimistisch, sondern hat auch Wünsche.

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Logo der Hochschule für Philosophie.

Hochschule für Philosophie:

Theo Waigel wird Ehrensenator

Theo Waigel, CSU-Ehrenvorsitzender und "Mister Euro", wird Ehrensenator an der Münchner Hochschule für Philosophie (HfPh). Die von den Jesuiten getragene Einrichtung vergibt diese Auszeichnung am 15. November zum ersten Mal. Waigel habe sich um die Hochschule außerordentlich verdient gemacht, begründete HfPh-Präsident Johannes Wallacher die Entscheidung am Montag. Er habe sich nicht nur politisch und öffentlich um Unterstützung der Hochschule bemüht. "Mit seinem Mut, Stellung zu beziehen", sei er auch ein Vorbild für die Studierenden.

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Pater Arturo Sosa SJ.

Generaloberer: Säkularisierung ist "Zeichen der Zeit"

Der Generalobere der Gesellschaft Jesu hat bei der Bischofssynode über Jugend, Glauben und Berufungsentscheidung dafür plädiert, die Säkularisierung als "Zeichen der Zeit" zu begreifen. Das Arbeitsdokument der Synode spreche nur kurz über diese wichtige Dimension der heutigen Welt - und immer negativ, bemerkte Pater Arturo Sosa SJ laut Mitteilung des Ordens in seiner Wortmeldung. Stattdessen schlug er zur Auseinandersetzung mit diesem Teil der Wirklichkeit die ignatianische Übung der Unterscheidung vor, die bei einem Verständnis helfen könne.

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Public Viewing der Seligsprechung.

Spanischer Jesuit Arnaiz Munoz seliggesprochen

Der spanische Jesuit Tiburcio Arnaiz Munoz (1865-1926) ist seliggesprochen worden. Der Leiter der  Heiligsprechungskongregation, Kardinal Angelo Becciu, nahm die Seligsprechung stellvertretend für Papst Franziskus in der Kathedrale von Malaga vor, an der mehr als 2.000 Gläubige in der Kathedrale teilnahmen, während draußen rund 6.500 Menschen die Feier an großen Bildschirmen verfolgten. Becciu würdigte Arnaiz als "Missionar des Glaubens und der Nächstenliebe". Besonders hob der Kardinal dabei Pater Tiburcios Einsatz für Ausgestoßene hervor.

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Weitere Artikel

Publikation

Vom Wert der Religion

Ist die Religion aus Europa verschwunden? Anhänger der Säkularisierungsthese etwa sagen: Im Privaten dürfe sie sein, als ein eher verschämt ausgeübtes Hobby einiger; öffentlich und gesellschaftlich sei sie jedoch irrelevant. Die demokratische Grundordnung und Wohlstand würden als Grundpfeiler der Gesellschaft genügen. Stefan Kiechle SJ widerspricht dieser Auffassung in seinem Editorial in der aktuellen Ausgabe der "Stimmen der Zeit". Er zählt die Vorteile auf, die Religion der Gesellschaft zu bieten hat, etwa als Schule gegen Populismus und Machtstreben, als Perspektive über den alltäglichen Konsum hinaus oder auch als Verankerung in einer tiefen Wahrheit.

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Gebetsbücher und -bank.

Termine

8. November

20 Uhr München

Prayer Poetry

„In allem Zwang regiert der Funke Freiheit - wohin mein Herz ich schlagen lasse - doch auch die Grenze der Geduld - liegt ganz in meiner Hand“ so antwortet Poetry-Slammer Clemens Kascholke SJ, was der Heilige Augustinus vor 1.700 Jahre mit „ruhelos ist unser Herz, bis es ruhet in dir“ beschrieben hat. Beim Prayer Poetry treten moderne Gedichttexte gemeinsam mit Orgelmusik in den Dialog mit Gott.

11. November

16:30 Uhr Berlin

Martinsfeuer und Laternenumzug

Wie in vielen anderen Städten feiert die St. Canisius-Kirchengemeinde mit ihrer Kita gemeinsam St. Martin. Mit einer kleinen Andacht und dem Martinsspiel beginnt die Feier in der Kirche. Bevor das Martinsfeuer vor der Kirche entzündet wird, führt der Laternenumzug um den Lietzensee. Für das leibliche Wohl ist mit Grillwürstchen, Glühpunsch und Glühwein  bestens gesorgt.
 

18. November

9 Uhr Karlsruhe

Augustin Bea SJ: Kardinal der Einheit

Vor 50 Jahren, am 16.11.1968 starb der in Baden geborene Jesuit August Kardinal Bea SJ. Der erste Präsident des 1960 gegründeten "Einheitssekretariats" gilt als einer der bedeutendsten Kirchenmänner des 20. Jahrhunderts. An den Wegbereiter für Ökumene und Dialog mit den nichtchristlichen Religionen erinnern wir bei einem Begnungstag mit Freunden des Ordens.
Weitere Termine

SPENDENPROJEKT

Gräberpflege

Ans Sterben denkt keiner gerne. Dennoch begehen wir Jesuiten nicht nur die Feiertage Allerseelen und Allerheiligen. Wir laden auch jedes Jahr auf den Pullacher Jesuitenfriedhof, wo wir aller im zurückliegenden Jahr verstorbenen Ordensmitglieder, ihrer Angehörigen und aller Verstorbenen gedenken. Die Feier ist schlicht, wie unsere Gräber. Doch Schlichtheit muss auch gepflegt werden. Eine Beerdigung, so schlicht sie auch gestaltet sein mag, kostet, genauso wie die spätere Grabpflege. Wenn Sie speziell in diesem Monat uns einen Obulus für das Totengedenken zukommen lassen mögen, sagen wir herzliches Vergelt‘s Gott und schließen Sie bei der Gedenkfeier in unser Gebet ein.

JETZT SPENDEN!

Jesuitenfriedhof Pullach
Jesuitenfriedhof in Pullach.


© Deutsche Provinz der Jesuiten 2018

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Pater Martin Stark SJ, Socius
Deutsche Provinz der Jesuiten K.d.ö.R.
P. Martin Stark SJ
Kaulbachstr. 29a
80539 München
Deutschland
089-38185223

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