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15. Januar 2019
Newsletter der deutschen provinz der Jesuiten - 01/19
Gewaltenteilung für die Kirche: Statt monarchischer Leitungsstrukturen brauche es unabhängige Kontrollinstanzen und Beschwerdestellen, um kirchliche Machtverteilungen zu überprüfen. Klaus Mertes SJ hat sich in einem Gastbeitrag für die Freiburger Kirchenzeitung "Konradsblatt" für eine strenge Gewaltenteilung in der katholischen Kirche ausgesprochen. Mehr erfahren

EDITORIAL

Sehr geehrte(r)  , 

ich hoffe, das Neue Jahr, das ja schon nicht mehr wirklich neu ist, hat gut für Sie angefangen. Das Schöne am Glauben ist für mich, dass es immer wieder das Angebot für einen Neuanfang gibt. Alles soll neu werden und nicht nur leicht überabeitet. Nein, es geht um etwas wirklich Neues. Natürlich bedeutet dies nicht, dass das, was bisher war, überhaupt keine Rolle mehr spielt. Ich bleibe ja immer der, der ich war und bin. Aber in Gottes Augen kann ich immer wieder neu damit anfangen, derjenige zu werden, der ich sein könnte. Weil er mich nie auf irgendein Bild festlegt. Er reduziert mich weder auf mein Versagen in der Vergangenheit noch auf meine unerfüllten Wünsche. Er sieht weder mein Schaffen und Tun. Aber er lässt mich seine schöpferische Kraft spüren, die Dinge bewegt, Neues schafft und auch mich verändern kann. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen für die restlichen 350 Tage dieses Jahres viele, wenn auch kleine neue Anfänge. Bleiben wir dabei miteinander verbunden!

Pater Martin Stark SJ


Pater Martin Stark SJ

Rückschau
Ignatius in der Nachkriegszeit

Syrien befindet sich mitten im Krieg und zum Teil auch schon in der Nachkriegszeit. Der deutsche Jesuitenpater Marc-Stephan Giese SJ war über die Weihnachtstage in Homs und berichtet, wie das Fest der Liebe zumindest auf lokaler Ebene einen Klimawandel erzeugen kann. Dabei erinnert er sich an Ignatius von Loyola, Ordensgründer der Gesellschaft Jesu, und seine Anfänge, als er sich in der Konfrontation mit Andersgläubigen üben musste. Eine lehrreiche Passage für Giese - gerade auch im Angesicht der Nachkriegszeit in Homs.

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Zerstörte Kirche in Aleppo.

Aktuelles

Provinzial Christian Rutishauser SJ.

Wiedereinführung des Festes "Beschneidung des Herrn"

Für eine Wiedereinführung des Festes "Beschneidung des Herrn" am 1. Januar hat sich der Provinzial der Schweizer Jesuiten, Christian Rutishauser, ausgesprochen: "Ich habe Papst Benedikt wie Franziskus dazu Papiere vorgelegt, mit der Bitte, das Fest der Beschneidung Jesu am 1. Januar wiederherzustellen." Rutishauser plädiert dafür, die Beschneidung als "Mysterium" zu verstehen, "mit dem Jesus als Kind in den von Gott nie gekündigten Bund mit Abraham eintritt". Dieser Bund werde somit "in den Leib des Herrn eingeschrieben".

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Pater Claus Pfuff SJ.

Jesuiten-Flüchtlingsdienst fordert mehr Willkommenskultur

Der Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS), Pater Claus Pfuff SJ, bedauert eine aus seiner Sicht abnehmende Willkommenskultur in Deutschland. In der Debatte um die Verteilung von 49 Mittelmeer-Flüchtlingen sagte Pfuff am Montag dem Internetportal des Erzbistums Köln domradio.de, es gehe nicht um die Anzahl der Menschen. "Letztlich ist es aber wirklich so, dass das politische Klima in Deutschland mittlerweile so ist, dass man Angst hat, einen Schritt nach vorne zu machen, der noch einmal an die Willkommenskultur von 2015 erinnert."

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Gruppenfoto in Luzern.

Jesuiten-Nachwuchs schaut

auf die Jugend

Zu Beginn des Jahres 2019 haben sich etwa 50 junge Jesuiten zum "Formation Gathering" vom 2. bis 5. Januar im Lassalle-Haus in Bad Schönbrunn in der Schweiz getroffen. Das "Formation Gathering" ist das Treffen der Jesuiten, die sich noch in der Ausbildung befinden und aus den Ländern der künftigen Zentraleuropäischen Provinz "ECE" kommen, d.h. aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Litauen. Thema war nicht nur ihre eigene Ausbildung, sondern auch die Jugend.

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Bis 2017 lebte Pater Schmitt SJ in Mannheim.

Pater Helmut Schmitt SJ in Unterhaching verstorben

Nach langer Krankheit ist Pater Helmut Schmitt SJ am 13. Januar in Unterhaching verstorben. Durch den persönlichen Kontakt mit Jesuiten in der Jugendarbeit und durch Exerzitien geprägt, trat er am 14. September 1957 in die Gesellschaft Jesu ein, weil diese "den ganzen Menschen einfordert". Während seiner Ordenszeit hatte er viele verschiedene Aufgaben: Er war im Einsatz als Krankenhauspfarrer, Spiritual im Priesterseminar bis hin als Mitarbeiter des des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS in Guinea).

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Weitere Artikel

Video-Tipp

Winterimpressionen

Nicht nur Bayern ist in der festen Hand des Winters und der Schneemassen. Winterzauber auch im Schwarzwald: In der vergangenen Woche hat das Kollegsfernsehen (KFS) des Kollegs Sankt Blasien eine Filmdrohne steigen lassen, um frische Impressionen von der schneereichen Winterlandschaft am Kolleg aufzunehmen. Auf unserem YouTube-Kanal ist der Kurzfilm aus der Vogelperspektive abrufbar.

Video hier schauen


Sankt Blasien.

Spendenprojekt

Reife braucht mehr als chemische Formeln

Nach jesuitischem Verständnis soll nicht allein der individuelle Erfolg im Leben zählen. Die Schülerinnen und Schüler an unseren Schulen sollen erfahren, wie das Teilen mit anderen Menschen in unterschiedlichsten Situationen Freude und Zufriedenheit bringt – das Mehr, nachdem heute so viele junge Leute fragen. Im Schulalltag wollen wir die „ignatianische Spiritualität“ einüben und wirken lassen, durch Besinnungstage und soziales Engagement. Schule soll aber auch Spaß machen, wie die Produktionen des Kollegsfernsehens von St. Blasien zeigen. Wir danken Ihnen, wenn Sie unsere Arbeit im Bildungsbereich gemäß dem Auftrag unseres Ordensgründers unterstützen, denn ohne Ihre Hilfe wäre vieles nicht möglich.

Bitte spenden Sie hier

Schüler des Kolleg St. Blasiens.

Termine

16. Januar

19 Uhr Köln

Wohin treibt die katholische Kirche?

Das "Kirchensterben" ist gleichsam zum Realsymbol einer krisenhaften Entwicklung der katholischen Kirche geworden. Wo aber deren eigentliche Ursachen und Gründe zu suchen sind und wie ihnen gegengesteuert werden könnte, darüber diskutieren die Journalistin Christiane Florin und P. Hans Langendörfer SJ, Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, in der Karl Rahner Akademie in Köln.

22. Januar

19 Uhr München

Digitalisierung & Demkoratie: Fluch oder Segen?

Die Digitalisierung fordert die Demokratie heraus: Einerseits verschärft sich der Ton politischer Kommunikation, andererseits eröffnen sich neue Formen der politischen Beteiligung. Aber auch die Gefahr der gezielten Einflussnahme auf Wahlen durch Fake News und ausländische Kräfte ist gewachsen. Markus Beckendahl von netzpolitik.org diskutiert mit weiteren Gästen an der Hochschule für Philosophie über die Frage: Ist die Digitalisierung ein Fluch oder ein Segen?
 

26. Januar

19 Uhr Berlin

Populismus: Gefahr für die Demokratie?

Gegen herrschende Eliten beanspruchen Populisten, den wahren Willen des Volkes zu kennen. Viele Gründe von den Finanzkrisen über die Digitalisierung bis hin zum Versagen der Eliten werden für die Verbreitung des Populismus angeführt. Die entscheidende Frage ist, ob Populisten "lediglich ungeschminkte Demokraten"  sind, oder ob sie eine akute Gefahr für die Demokratie darstellen. Eine Diskussion mit dem ehemaligen Botschafter Jochen Trebesch.
Weitere Termine

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