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15. Februar 2019
Newsletter der deutschen provinz der Jesuiten - 02/19

Hoffnung auf den Dialog: Nach der historischen Reise von Papst Franziskus in die Vereinigten Arabischen Emirate blickt Pater Tobias Specker SJ, Juniorprofessor für "Katholische Theologie im Angesicht des Islam" in Sankt Georgen, zurück: Was hat der erste Besuch eines Papstes auf der Arabischen Halbinsel, die als Wiege des Islam gilt, gebracht? Mehr erfahren

EDITORIAL

Sehr geehrte(r)  , 

haben Sie auch das Gefühl, dass sich unsere Welt jeden Tag ein wenig schneller dreht? So sehr, dass einem manchmal fast schwindelig wird? Wir können leider die Welt nicht mal eben anhalten – aber Ihnen vielleicht dabei helfen, sie etwas besser zu verstehen und mit den Fragen unserer Zeit umzugehen: mit Einordnung, Analyse und mit Impulsen für den Alltag. Das alles bieten wir auf unserer Homepage, mit unserer Publikation JESUITEN, aber auch mit unserem monatlichen SJ-Newsletter. Heute lade ich Sie ganz herzlich ein, uns weiter zu empfehlen – in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis. Hier ist der Link, den Sie dazu weitergeben müssen. In diesem Newsletter wollen wir unter anderem auf unsere Jubilare schauen. Christian Herwartz SJ, der stellvertretend für weitere Ordensjubilare steht, erzählt in einem Video-Interview, warum er vor 50 Jahren Jesuit geworden ist. Viel Freude dabei und haben Sie vielen Dank, dass Sie uns unterstützen!

Pater Stark


Pater Stark

Berufungsgeschichte
Ein 68er erklärt, warum

Christian Herwartz feiert goldenes SJ-Jubiläum. Vor 50 Jahren ist er am 17. Februar 1969 - an einem Rosenmontag - in den Orden eingetreten. Noch in der Kriegszeit geboren, wuchs er in einer diskussionsfreudigen Familie mit fünf Brüdern auf. Neben dem Theologiestudium hat er eine Ausbildung als Dreher in Frankreich gemacht. Seine Ordenszeit ist vor allem durch seinen Dienst an den Armen geprägt. Als Lagerarbeiter und Arbeiterpriester begab er sich zu den Menschen, die ihn am nötigsten hatten. Warum der „Arbeiter" Herwartz Jesuit geworden ist, erzählt er uns im Video- Interview.

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Christian Herwartz SJ

Spendenprojekt
Seelsorge

Durch sein Wirken als Arbeiterpriester ist P. Christian Herwartz SJ bekannt geworden. Sein Einsatz gehörte immer den Menschen am Rande der Gesellschaft, das war und ist seine Berufung. Am 17. Februar feiert er sein Goldenes Ordensjubiläum und ist seit 50 Jahren für die Gesellschaft Jesu unterwegs, um, wie er erklärt, „Menschen in vielen Lebenssituationen bei Exerzitien auf der Straße zu begleiten.“ Diese unkonventionelle Art der Seelsorge macht das Besondere aus. Der 1943 geborene Pater aus Stralsund steht in diesem Monat exemplarisch für weitere Ordensjubilare, die teilweise bis ins hohe Alter ihren Dienst in der Seelsorge tun; unermüdlich sind sie da für den Menschen.
Im April feiern u.a. ihr 60-jähriges Ordensjubiläum: Br. Ernst Heurich SJ (Berlin-Kladow), P. Helmut Engel SJ (Mannheim), P. Peter Köster (Frankfurt/M.), P. Wendelin Köster SJ (Frankfurt/M.), P. Reinhard Neudecker SJ (Mannheim). P. Herbert Günther SJ (München) kann sogar auf 70 Jahre im Orden zurückblicken.

Wir danken Ihnen, wenn Sie das gemeinsame Anliegen unserer Jubilare, die Arbeit der Jesuiten in der Seelsorge, durch Ihre Spende unterstützen.

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P.Christian Herwartz SJ
Christian Herwartz SJ.

Aktuelles

Godehard Brüntrup SJ.

Brüntrup: Zölibat als möglicher Risikofaktor

Auf einer Konferenz zum Problem des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche in Würzburg hat P. Godehard Brüntrup SJ eine kritische Anfrage an die Verpflichtung der Priester zum Zölibat gerichtet. Eine von den Bischöfen in Auftrag gegebene Studie hat ergeben, dass die Mehrzahl der Missbrauchstäter sexuell unreif waren. Professor Brüntrup ging in seinem Vortrag dem Zusammenhang von sexueller Unreife und Pflichtzölibat nach.

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Bildunterschrift

Experte: Bei Missbrauch nicht nur Kirche betrachten

In Polen will die katholische Kirche gemeinsam mit der Regierung eine nationale Strategie für den Schutz von Kindern entwickeln. "Das wäre auch der richtige Rahmen, um die Modalitäten der Aufarbeitung des Missbrauchs in der Kirche und in der Gesellschaft anzugehen", sagte der Koordinator für Kinder- und Jugendschutz bei der Polnischen Bischofskonferenz, Pater Adam Zak SJ, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Eine solche Kommission dürfe nicht nur die Kirche betrachten.

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Masterplan für die Heinrich Pesch Siedlung.

Planung für Heinrich Pesch Siedlung steht

"Miteinander wohnen und leben, lernen und arbeiten" - so lautet das Motto für die "Heinrich-Pesch-Siedlung", die westlich des Heinrich Pesch Hauses in Ludwigshafen entstehen soll: Auf einer Fläche von rund 15 Hektar werden ab 2021 450 bis 550 Wohneinheiten für bis zu 1.500 Menschen entstehen. Hinzu kommen rund 7.000 bis 12.000 Quadratmeter Gewerbeflächen und etwa ebenso viele Flächen für Sondernutzung. Nachdem der "Masterplan" im Bau- und Grundstücksausschuss der Stadt Ludwigshafen angenommen wurde, soll noch in diesem Jahr der Bebauungsplan beschlossen werden.

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Johannes Siebner SJ und Hiltrud Schönheit.

Ein Provinzial auf dem Sofa

Die Palette reichte vom Ordensnachwuchs bis zur Causa Wucherpfennig: Mit großer Offenheit stand Pater Johannes Siebner SJ, Provinzial der Jesuiten in Deutschland, Rede und Antwort. Beim Neujahrsempfang des Freunde der Gesellschaft Jesu e.V. stellte sich Siebner den Fragen von Hiltrud Schönheit, der Vorsitzenden des Katholikenrats der Region München. In fast familiärer Atmosphäre ging es bei dem Gespräch auf dem Sofa um Themen, die sowohl die Jesuiten als auch die Freunde des Ordens umtreiben. Sicher überraschend war für Einige seine Sicht auf die Zukunft: Auch wenn die Zahl neuer Ordenseintritte stagniert, so zeigte er sich dennoch optimistisch.

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Weitere Artikel

Kirche

Langendörfer sieht Reformbedarf


Die „Gefahr einer Ohnmacht“ in der Kirche sieht der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Pater Dr. Hans Langendörfer SJ. „Die gegenwärtige Zeit gehört nicht zu den guten Zeiten in der Kirche, wir stehen mit dem Rücken zur Wand“, so umschrieb er die Lage der katholischen Kirche in einem Podiumsgespräch in der Kölner Karl Rahner Akademie. Er diskutierte vor rund 200 Zuhörern mit der Journalistin des Deutschlandfunks und Buchautorin Dr. Christiane Florin über das Thema „Wohin treibt die katholische Kirche in Deutschland“. Das Gespräch moderierte Norbert Bauer, Leiter der Karl Rahner Akademie.

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Hans Langendörfer SJ (links)

Literatur

"Ich bin für dich da"


Mit der Diagnose Krebs hatte Andreas Batlogg SJ nicht gerechnet. "Sowas haut einen um. Und ändert alles, schlagartig." Ein Arzt und ein Mitbruder, der in Wien als Hospizseelsorger gearbeitet hatte, rieten ihm, die Achterbahn der Gefühle zu Papier zu bringen: seine Ängste, seine Fragen, seine Hoffnungen. Daraus wurde ein Buch. Mitte Januar 2019 ist es erschienen: „Durchkreuzt. Mein Leben mit der Diagnose Krebs“. Darin berichte Batlogg wie er mit seiner Erkrankung umging, wie er mit der Behandlung zurechtkam. Er stellte sich den Fragen: Wie lange lebe ich noch? Überlebe ich? Und wie? Hilft der Glaube? Und was davon? Welche Gebete wurden wichtig? Welche Texte sprachen mich an?

Online-Lesung
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Andreas Batlogg SJ

Termine

16. Februar

20 Uhr Göttingen

Einen Abend charismatisch beten

Lobpreis und Anbetung sind als besondere Form des Gebetes Ausdrucksmöglichkeiten des christlichen Glaubens. An diesem Abend in Sankt Michael werden ganz verschiedene Arten des Lobpreises gestaltet und ausprobiert, begleitet von Stille und Musik mit ausgesetztem Allerheiligsten.

28. Februar

19 Uhr Haburg

System des Missbrauchs

Wie konnte es passieren, dass Kleriker tausendfach Missbrauch begingen? Und dass sie dafür nicht bestraft wurden? Diese Fragen zielen auf das Besondere der katholischen Kirche, ihre Strukturen, die Missbrauch sowie seine Vertuschung ermöglicht  haben. Welche Konsequenzen sind angesichts des Wissens über Missbrauch im Kontext der katholischen Kirche zu ziehen? Es diskutiert u.a. Hans Zollner SJ.
 

01. März

19 Uhr Heiligenstadt

Jahrestagung des Jesuitiva e.V.

Das Wirken der Jesuiten im Eichsfeld ist innerhalb des Vereins Jesuitica bisher nicht behandelt worden. Eine Führung in Heiligenstadt und Vorträge über die neuesten Forschungen füllen nun diese Lücke. Die Vorträge der Tagung erhellen regionale Netzwerke und Realien, die zeigen, welche Auswirkungen die Mitgliedschaft in Bruderschaften auf die Sodalen hatte.
Weitere Termine
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