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10. Mai 2019
Newsletter der deutschen provinz der Jesuiten - 05/19
Freiheit leben im Orden: Schon mit 38 Jahren wurde Vitus Seibel SJ (geb. 1935) Provinzial in der Süddeutschen Provinz der Jesuiten. Er hatte im Laufe seines Jesuiten-Lebens beinahe alle wichtigen Leitungsämter in der Provinz inne und hat somit viele seiner Mitbrüder geprägt. Er feiert dieses Jahr sein 65. Ordensjubiläum. Wie er Jesuit wurde, erzählt er uns in seiner Berufungsgeschichte. Sehen Sie hier seine Berufungsgeschichte

EDITORIAL

Sehr geehrte(r)  , 

für mich ist es immer wieder beeindruckend, Mitbrüdern wie Pater Vitus Seibel SJ zuzuhören, die aus ihrem Leben erzählen, wofür sie einstehen. Gerade unser Provinzsymposium in der Osterwoche war dazu eine gute Gelegenheit. „Über sich hinaus“, hieß das Motto, wir Jesuiten aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Litauen wollen zusammenwachsen und eine zentraleuropäische Provinz werden. Es ist wichtig, gerade in diesen Tagen daran zu erinnern, dass die Gesellschaft Jesu von Anfang an eine europäische Gemeinschaft war und dass die Unterschiede untereinander eine große Chance sein können. Auch wenn die Kirchen in der Zukunft in unseren Breiten zur Minderheit gehören, wird deren Stimme gebraucht, damit Gott als Impulsgeber für das Wohl der Anderen zur Sprache kommt. Auch wenn wir Jesuiten zahlenmäßig weniger werden, stehen wir für Glaube und Gerechtigkeit ein und werben um Mitstreiter dafür. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung, und bitte gehen Sie am 26. Mai 2019 wählen!

Pater Stark


Pater Stark

Spendenprojekt
EIn Leben für den Orden

Die Entscheidung, sein Leben in einem Orden zu verbringen, kann viele Auslöser haben. Gerade bei den Jesuiten steht man vor einigen neuen Herausforderungen. Darum wird Wert gelegt auf eine umfassende Ausbildung. Der Weg bis zu den letzten Gelübden ist lang - und kostenintensiv. Mit 75 € leisten Sie einen erheblichen Beitrag zu Unterkunft und Verpflegung der Jesuiten, während ein Jesuit noch keinen Beruf ausübt, sondern studiert. Viele Jesuiten belegen Fortbildungskurse. So ein Kurs schlägt schnell mit 250 € pro Monat zu Buche. Mit Ihrer Spende helfen Sie, dass weiter Sakramente gespendet werden, dass es Priester gibt für die Seelennöte vieler suchender Menschen.

Wenn Sie spenden wollen



Gundikar Hock SJ.

Europa-Wahl
Was machen Jesuiten für Europa?

Die Gesellschaft Jesu ist seit ihren Anfängen eine europäische Gemeinschaft. Heute arbeiten acht Jesuiten aus sechs europäischen Ländern in den europäischen Werken in Brüssel. Die existentielle Krise der europäischen Union stellt sie vor besondere Herausforderungen. Ignatius von Loyola hat in seinem Freundeskreis in Paris im Jahr 1534 bewusst Mitglieder aus unterschiedlichen europäischen Ländern zusammengebracht. Dies war die Keimzelle des Jesuitenordens, der europäisch in seinem Ursprung doch bald weltweit in seiner missionarischen Dynamik war. Deshalb ist es nicht überraschend, dass Jesuiten das Projekt der europäischen Einigung seit seinen Anfängen begleitet haben. 

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Aktuelles

Das Organisationsteam in Innsbruck.

magis - Ein Festival für alle zwischen 15 und 30!

Wer Kirche einmal anders erleben möchte, ist beim Magisfestival in Innsbruck genau richtig. Vom 29. Mai bis zum 2. Juni 2019 lädt das Jugendzentrum der Jesuiten in Innsbruck – die „mk“ – zum Magisfestival ein. Magis – mehr. Mehr Leben! Das soll in diesen Tagen in einer großen Gemeinschaft spürbar werden. Die Tage sind wie in Taizé von verschiedenen Gottesdiensten und Gospel Readings geprägt.

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Dr. Oula Abu-Amsha.

JWL mit neuer akademischer Leitung

Ab sofort ist die syrische Informatik-Professorin Dr. Oula Abu-Amsha als Chief Academic Officer verantwortlich für die Lehrpläne des internationalen Universitäts-Programms ‚Jesuit Worldwide Learning‘ (JWL). Sie bringt nicht nur ein beeindruckendes akademisches Profil mit, sondern eine eigene Fluchtbiografie. JWL trägt akademische Bildung in Flüchtlingslager und marginalisierte Gemeinschaften.

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Präsentation der Bildungsinitiativen.

"Über sich hinaus" - ECE Provinzen wachsen zusammen

In der Osterwoche trafen sich 200 Jesuiten aus der Deutschen, Litauisch-Lettischen, Österreichischen und Schweizer Provinz zum Symposium. Neben dem Gebet und den Gottesdiensten stand das Nachdenken und der Austausch über die Sendung in den Bereichen Spiritualität, soziale Verantwortung und Bildung im Mittelpunkt: So wachsen die Jesuiten dieser Länder immer stärker zusammen. In zwei Jahren, im April 2021, sollen sie die Zentraleuropäische Provinz bilden.

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Loyola Gymnasium im Kosovo.

Jesuiten ziehen sich aus dem Kosovo zurück

Die drei Provinziäle der Jesuitenprovinzen Österreich, Deutschland und Kroatien haben am Freitagnachmittag mit sofortiger Wirkung den Austritt der Jesuiten aus dem Trägerverein Asociation "Loyola-Gymnasium" (ALG) erklärt. Die Mitgliederversammlung des Vereins hatte zuvor mit Mehrheit dem Direktor des ALG, P. Axel Bödefeld SJ, das Vertrauen entzogen und seine sofortige Entpflichtung beschlossen. Die Jesuitenprovinzen haben sich nicht nur wegen dieser Personalie aus dem Trägerverein zurückgezogen.

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Weitere Artikel

Kommunitätsabend

Mehr als malen

Acrylfarben, Kreide, Buntstifte – die Küche der Jesuitenkommunität Alberto Hurtado in München Sendling wurde für einen Abend zum Atelier. Auch Acqurellfarben, Brushpens, Washi-Tapes, Aufkleber, Pinsel, Paletten fanden an dem großen Esstisch ihren Platz. Zu ihrem wöchentlichen Kommunitätsabend haben die Jesuiten Katharina Sichla von „kreativ glauben“ eingeladen. Sie hat ihnen gezeigt, wie die Bibel zum Tagebuch werden kann. Denn darum geht es beim „Bible Art Journaling“. Bei dieser Form der Bibelarbeit werden zwei Dinge miteinander kombiniert: das klassische Bibelstudium und Art Journaling, eine Form des Tagebuchführens. 

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Kommunitätsabend in München.

Publikation

Synodaler Weg - aber geistlich

„Um die Bastionen des Klerikalismus zu schleifen, müssen die Bischöfe in einem klerikalen Machtakt entscheiden, ihre klerikale Macht zu suspendieren.“ Stefan Kiechle SJ geht in seinem Editorial in der aktuellen Mai-Ausgabe der „Stimmen der Zeit“ der Frage nach, wie die deutschen Bischöfe den „verbindlichen synodalen Weg“ ausgestalten können, den sie als Reaktion auf die Kirchenkrise auf der Frühjahrsvollersammlung in Lingen beschlossen haben: „Etwas anarchisch müssen sie werden, und dazu brauchen sie Mut und Kraft.“

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Die Kirche auf dem Weg.

Termine

17. Mai

18:30 Uhr Furtwangen

Über Sinn und Unsinn des Zölibats

Über Sinn und Unsinn des Zölibats spricht der Jesuitenpater Klaus Mertes bei der zweiten Furtwanger Kanzelrede im Rahmen der Reihe "Gott und die Welt". Mertes spricht am in der katholischen Stadtkirche St. Cyriak in Furtwangen. Der Eintritt ist frei. Die Kollekte geht auf Wunsch des Redners an den Bregtäler Kinderfonds.

19. Mai

19 Uhr Berlin

Diskussionsabend zur Europawahl

Europa steht vor einer historischen Weichenstellung. Nationalistische Bewegungen in Europa versuchen die Mehrheit im Europa-Parlament zu erlangen. Dies ist die Stunde der Demokratie. Es ist die Verantwortung aller europäischen Bürger sich einem gefährlichen Trend entgegenzustellen, der das wichtigste historische Projekt unseres Kontinents bedroht. Was können Bürger für Europa tun um das zu verhindern?
 

28. Mai

20:15 Uhr Karlsruhe

Jugendsynode: Aufbruch oder heiße Luft?

Drei Wochen lang diskutierten Bischöfe und Jugendliche 2018 in Rom über die Zukunft der Kirche. Der Jesuit Clemens Blattert war als Experte eingeladen. Er stellt die Ergebnisse der Beratungen vor und gibt eine Einschätzung, was die Ergebnisse wirklich zu bedeuten haben.
Weitere Termine

Radio-Tipp

Religiöse Sehnsucht junger Erwachsener

Kirchliche Angebote für junge Leute zwischen 18 und 35 sind Mangelware, Firmung und Konfirmation oft Abschiedsfeste. Ökonomische Zwänge verdecken die Fragen nach Sinn, langfristigen Zielen und Werten. Clemens Blattert SJ von der Zukunftswerkstatt SJ und das Haus Gries bieteen jungen Menschen Auszeiten an, um diesen Fragen nachzugehen. Was brauchen Millennials von der Kirche? Der Journalist Matthias Alexander Schmidt gehört selbst zu dieser Generation und geht der Frage für den Hessischen Rundfunk nach.

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Clemens Blattert SJ.


© Deutsche Provinz der Jesuiten 2018
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Pater Martin Stark SJ, Socius

Deutsche Provinz der Jesuiten KdöR
P. Martin Stark SJ
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