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6. September 2019
Newsletter der deutschen provinz der Jesuiten - 09/19
Aus dem Glauben im Dienst an Umwelt und Mensch: Pater Claus Recktenwald SJ (37) ist Jesuit und Agrarwissenschaftler. Er hat gerade sein Zweitstudium der Agrarwissenschaften abgeschlossen und wird jetzt im Kasisi Agricultural Training Center (KATC) in Sambia mitarbeiten, um Methoden nachhaltiger Landwirtschaft umzusetzen. Mehr erfahren

EDITORIAL

Sehr geehrte(r)  , 

in meiner Heimat, im Sauerland, ist der Klimawandel deutlich sichtbar: Statt in einem grünen, kräftigen Fichtenwald läuft man dort zwischen abgestorbenen Bäumen, und Forstleute malen die Zukunft düster aus: Unser Wald wird sein Aussehen massiv verändern.
Was sich bei uns so andeutet, ist mit den Waldbränden im Amazonasgebiet in den Schlagzeilen – eine Region, die mit der Sondersynode im Oktober auch im Fokus der Kirche steht. Papst Franziskus hat schon mit der Wahl seines Namens das Bewusstsein für die Schöpfung geschärft. Und bereits 2015 hat er in der Enzyklika Laudato si' prophetische Worte gefunden. Es lohnt sich, diesen Text noch einmal zur Hand zu nehmen.
Am meisten beeindruckt mich, wie oft dort von der Schönheit die Rede ist. Der Papst ist davon überzeugt, dass wenn wir die Schöpfung achten und lieben, wir weniger Gefahr laufen, sie nur zu gebrauchen oder sogar skrupellos zu missbrauchen. Sein Blick ist zutiefst optimistisch: „Der Schöpfer verlässt uns nicht, niemals macht er in seinem Plan der Liebe einen Rückzieher, noch reut es ihn, uns erschaffen zu haben.“ Wir besitzen noch die Fähigkeit zusammenzuarbeiten und neue Wege zu finden, um unser gemeinsames Haus aufzubauen.
Dies wünsche ich Ihnen und uns: Dass wir uns über unsere Kämpfe und Sorgen um diesen Planeten nicht die Freude und die Hoffnung nehmen lassen!

Pater Martin Stark SJ


Pater Martin Stark SJ

Neue Jesuiten-Ausgabe

Wissenschaftler

Die christliche Suche nach Wahrheit und das Ringen um den Dienst am Menschen waren über Jahrhunderte ein Antrieb zur Wissenschaft, auch innerhalb der Gesellschaft Jesu. Seit der Gründung des Ordens lassen sich Jesuiten in die ganze Welt senden, manche von ihnen wurden sogar zu Pionieren der Wissenschaft. In der aktuellen Ausgabe der Publikation JESUITEN berichten Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Wissenschaften, in denen heute Jesuiten tätig sind, darüber, was es für sie als Jesuiten bedeutet, wissenschaftlich tätig zu sein und sich als Gefährten Jesu für Versöhnung einzusetzen.

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Frisch eingetroffen...

SPENDENPROJEKT

"Hochschulen suchen Freunde"

Wir Jesuiten betreiben nicht nur in Deutschland zwei Hochschulen - die Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt/M. und die Hochschule für Philosophie in München - , sondern mit dem 2001 gegründeten Newman-Institut in Uppsala die einzige katholische Hochschule in Skandinavien.Internationale Vernetzung ist heute unverzichtbar. Studierende an unseren Hochschulen profitieren daher von  der universalen Struktur des Ordens. Wir meinen, dass wissenschaftliche Reflexion auf der Grundlage des christlichen Glaubens gerade in der heutigen Zeit außerordentlich nötig ist. Wenn Sie uns hier zustimmen, danken wir für Ihren Beitrag zum Erhalt unserer Bildungseinrichtungen.

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Hochschule Sankt Georgen
Hochschule Sankt Georgen

Aktuelles

Czerny, Tamkevičius und Hollerich (v.l.)

Drei Jesuiten unter den neuernannten Kardinälen

Papst Franziskus hat am vergangenen Sonntag die Ernennung von 13 neuen Kardinälen angekündigt – drei von ihnen sind Jesuiten: Luxemburgs Erzbischof Jean-Claude Hollerich SJ, der Migrationsexperte Pater Michael Czerny SJ und der emeritierte litauische Erzbischof Sigitas Tamkevičius SJ.

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Pedro Arrupe beim Schuheputzen in Quito.

Canisius-Kolleg erhält neuen Schulzweig.

Seit Beginn des Schuljahres ist das Canisius-Kolleg in Berlin nun auch Integrierte Sekundarschule. Mit dem neuen Pedro-Arrupe-Zweig ermöglicht das Gymnasium der Jesuiten in Berlin-Tiergarten Schülerinnen und Schülern mit einem Flucht- bzw. Migrationshintergrund unterschiedliche Schulabschlüsse.

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Pater Georg Sporschill SJ. Foto: ELIJAH

Ehrendoktorat für Pater Georg Sporschill SJ

Pater Georg Sporschill SJ ist durch sein Engagement für Straßenkinder und Roma in Rumänien weit über Österreichs Grenzen hinaus bekannt. Für seine Erziehungsarbeit in Rumänien, durch die benachteiligte Menschen gerettet werden, erhält er am 16. September von der Universität Udine das Ehrendoktorat.

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2009: Goldenes Priesterjubiläum v. P. Macha.

P. Josef Macha SJ in München verstorben

Kurz vor seinem 90. Geburtstag ist der Soziologe und Russland-Spezialist Pater Josef Macha SJ am Samstag, 10. August, in einer Münchner Klinik verstorben. P. Macha begründete in Nowosibirsk den Aufbau einer wissenschaftlichen Bibliothek, die bis heute mit seinem Namen verbunden ist.

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Weitere Artikel

Rückblick auf den Sommer

Der nächste Urlaub kommt bestimmt

Der Urlaub ist (jedenfalls für die meisten wohl) vorbei, und der Alltag hat uns wieder - hoffentlich sind Sie auch gut erholt wieder zurück gekehrt! Lassen Sie mit unserer Urlaubs-Serie Ihren Sommer noch einmal Revue passieren: Was bedeutet Urlaub für mich? Diese Frage haben Jesuiten und Mitarbeitende jesuitischer Werke für uns beantwortet: Friedrich Prassl SJ (Wien) / Dr. Jens Pape (München) / Wilfried Dettling SJ (Dresden) / Katrin Morales (Wien) / Martin Löwenstein SJ (Bonn) / Eberhard von Gemmingen SJ (München)


Termine

8. September

11 Uhr Nürnberg

Gelübdefeier und Messe mit Provinziälen

Bei einer Messfeier in der Offenen Kirche St. Klara legen vier junge Männer ihre ersten Gelübde ab und binden sich damit an die Gesellschaft Jesu: Marius Jocys aus Litauen, Martin Pucher aus Österreich und Christian Lischka sowie Fabian Retschke aus Deutschland. Die Messe zelebriert der litauische Provinzial Vidmantas Šimkūnas SJ, es predigt der deutsche Provinzial Johannes Siebner SJ.

14.

September

15 Uhr Köln

Nonni. Ein Isländer am Rhein

Zur Erinnerung an den 75. Todestag des isländischen Jesuiten und Schriftstellers P. Jón Svensson SJ hat der Nonni-Fanclub-Deutschland eine Gedächtnisausstellung in der renovierten Kapelle Sankt Maria Magdalena und Lazarus auf dem Melatenfriedhof in Köln organisiert. Zu sehen sind Nonni-Bücher, Fotos, Island-Impressionen und Skulpturen. 
 

22.

September

11.30 Uhr Hamburg

Orgelweihe im Kleinen Michel

Im Rahmen des Hochamtes wird die – von Frau Ute Louis im Gedenken an ihren Mann Detlev Louis gestiftete und von Herrn Thomas Gaida erbaute – "Friedensorgel" durch Alterzbischof Werner Thissen gesegnet. Bei der Sanierung der Kirche 2008 war nur eine provisorische Orgel eingebaut worden. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es einen Empfang und Orgelführungen.
Weitere Termine

Video-Tipp

Welcome to the General Curia!

In einem neuen Video erklärt Pater General Arturo Sosa SJ, wie die Generalskurie in Rom funktioniert und wie sein Arbeitsplatz aussieht. Wer also die Ordenszentrale einmal besuchen will, braucht nicht in einen Flieger zu steigen, sondern kann sich hier das Video auf Youtube ansehen:
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