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11. Oktober 2019
Newsletter der deutschen provinz der Jesuiten - 10/19
Neues Gesicht für die Online-Exerzitien: Die Online-Exerzitien sind mit einer neuen Homepage online gegangen. Seit diesem Jahr wird das spirituelle Online-Angebot nicht mehr nur von den Jesuiten, sondern auch von der Congregatio Jesu getragen. Dies war der Anlass, den Online-Exerzitien nach 17 Jahren ein neues Gesicht zu geben. In einem Video stellt Ihnen Sr. Himtrud Wendorff CJ die neue Website vor. Mehr erfahren

EDITORIAL

Sehr geehrte(r)  , 

das Entsetzen nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle sollte uns solidarisch sein lassen mit Menschen, die welcher Minderheit auch immer angehören und ganz besonders mit Menschen, die Angst haben, sich zum Glauben an Gott zu bekennen. Wir erinnern in diesen Tagen an den Fall der Mauer vor 30 Jahren und demnächst an die Novemberpogrome. Diese Erinnerung fordert aber unsere  Zivilcourage – am Arbeitsplatz, im Alltag, auf dem Fußballplatz. Denn auch heute gibt es geistige Brandstifter. Niemals darf Antisemitismus oder Rassismus, weder am Stammtisch noch sonst wo, zum „guten Ton“ gehören, und niemals dürfen wir dazu schweigen.
„Es wird kein Mensch an die Botschaft vom Heil und vom Heiland glauben, so lange wir uns nicht blutig geschunden haben im Dienste des physisch, psychisch, sozial, wirtschaftlich, sittlich oder sonst wie kranken Menschen.“ (Alfred Delp SJ)

Danke für Ihr Interesse und alle Unterstützung!

Pater Martin Stark SJ


Martin Stark SJ

Dialog
Juden und Christen müssen sich stärken

Wir Christen dürfen nicht zulassen, dass Juden ihren Glauben heute in Angst und Unsicherheit leben müssen. Nach dem antisemitischen Anschlag in Halle wollen wir uns für Verständigung einsetzen und für den Frieden beten. Der Schweizer Provinzial Christian R. Rutishauser SJ, einer der profiliertesten Vertreter des jüdisch-christlichen Dialogs, unterstreicht in: Juden und Christen können sich gegenseitig in der je eigenen Berufung stärken.

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Vor der Klagemauer.

Aktuelles

Harald Schmidt mit P. Werner Holter SJ.

700 Besucher bei Dialogpredigt mit Harald Schmidt

Was wäre mit einer kirchlichen Late-Night-Show wäre? Harald Schmidt lehnt ab. "Das wäre ein Versuch, den Zeitgeist zu erhaschen. Wenn wir eine Chance haben wollen, müssen wir zurück hinter das Zweite Vatikanische Konzil: der Pfarrer mit dem Rücken zum Publikum, die Messe auf Latein", erklärt der 62-Jährige in einer übervollen Mannheimer Jesuitenkirche. Das Maß an Ironie ist bei Schmidts Aussagen an diesem Abend oft nur schwer auszumachen. Der Entertainer ist zu Gast in einer Dialog-Predigtreihe mit Werner Holter.

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Die drei neuen Novizen in Nürnberg.

Drei Mitbrüder legen Noviziatsversprechen ab

Drei junge Männer haben Ende September in Nürnberg im Rahmen einer Eucharistiefeier ihr sogenanntes Noviziatsversprechen abgelegt, mit dem sie die zweijährige Noviziatszeit beginnen und die Reise im Jesuitenorden starten. Dadurch haben sie im Vertrauen auf Gott Ja gesagt zum Weg des Noviziates und zu den Überraschungen und Erfahrungen, die er mit sich bringen mag. Einer von ihnen kommt aus Litauen und die anderen beiden aus Deutschland. Im zweiten Jahr ihres Noviziats sind derzeit zwei junge Mitbrüder.

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James Arthur mit P. Johannes Siebner SJ.

Ferdinande-Boxberger-Preis für Ignatianische Pädagogik verliehen

Erstmals ist der mit 10.000 Euro dotierte Ferdinande-Boxberger-Preis für Ignatianische Pädagogik im Rahmen der "Tage der Ignatianischen Pädagogik" im Heinrich Pesch Haus verliehen worden. Die Preisträger sind Prof. James Arthur, Direktor des Jubilee Centre an der Universität Birmingham, und Julius de Gruyter, Kai Lanz und Jan Wilhelm, die die Anti-Mobbing-App "exclamo!" entwickelt haben. Am selben Tag hat auch P. Tobias Zimmermann SJ als neuer Leiter offiziell die Ruder des Heinrich Pesch Hauses übernommen.

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Barbara Schellhammer.

Jesuiten-Hochschule beruft erste Professorin

Barbara Schellhammer wird die erste Professorin der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München. Die 42-Jährige leitet den neu geschaffenen Lehrstuhl für Intercultural Social Transformation, der mit Unterstützung des Jesuitenordens zum 1. Oktober zunächst für fünf Jahre eingerichtet wurde. Hochschulpräsident Johannes Wallacher: "Das Themenfeld 'Intercultural Social Transformation' gewinnt in Zeiten von Globalisierung, Digitalisierung und Urbanisierung rasant an Bedeutung."

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Weitere Artikel

unser Spendenprojekt

Reife braucht mehr als chemische Formeln

Nach jesuitischem Verständnis soll nicht allein der individuelle Erfolg im Leben zählen. Die Schülerinnen und Schüler an unseren Schulen, aber auch die Studierenden an unseren Hochschulen, sollen erfahren, wie das Teilen mit anderen Menschen in unterschiedlichsten Situationen Freude und Zufriedenheit bringt – das Mehr, nachdem heute so viele junge Leute fragen. Im Schulalltag wollen wir die „ignatianische Spiritualität“ einüben und wirken lassen, durch Besinnungstage und soziales Engagement. Schule soll aber auch Spaß machen, wie die Produktionen des Kollegsfernsehens von St. Blasien zeigen. Wir danken Ihnen, wenn Sie unsere Arbeit im Bildungsbereich gemäß dem Auftrag unseres Ordensgründers unterstützen.

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Schüler am Kolleg St. Blasien.

30 Jahre Mauerfall

Ein Jesuit und seine Stasi-Akte

Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Der Jesuit Christof Wolf SJ (*1970) ist in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz, als Sohn katholischer Eltern, die sich „nicht der Ideologie der DDR unterordneten“ aufgewachsen. In der neuen Ausgabe von "Stimmen der Zeit" berichtet er von der emotionalen Anstrengung, sich knapp 30 Jahre später mit seiner Stasi-Akte auseinanderzusetzen. Er erinnert sich an die Bespitzelei in der Gesellschaft, an Täter, die sich bis heute nicht zu ihrer Rolle bekennen und an eine andere Erfahrung von Kirche.

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Berlin, am 9. November 1989.

Termine

14. Oktober

19 Uhr München

Künstliche Intelligenz - Heilmittel für Alles?

Künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning, Robotik - alles Begriffe, die versprechen, das Leben jetzt und in Zukunft besser zu machen. Dagegen steht die Meinung, dass dies alles so etwas wie "Teufelszeugs" sei und mehr Probleme als Nutzen brächte. Tatsache ist: die technische Innovation kommt und ist teilweise schon in vielen Bereichen angekommen. Aber was genau ist gemeint, wenn man von "KI" spricht?

26. Oktober

09 Uhr Zinnowitz

Exerzitien am Meer

Exerzitien sind eine Zeit der Stille und des Gebetes. Diese Übungen helfen die Gegenwart Gottes und sein Wirken im eigenen Leben immer mehr wahrzunehmen. In dieser Zeit der persönlichen Besinnung erhalten Sie täglich einen Bibeltext sowie einen kurzen Impuls und einige Hinweise zur Meditation. Auf Wunsch können Sie auch an unterstützenden Leib-übungen teilnehmen. Das Forum bringt die Exerzitien nun ans Meer.
 

30. Oktober

19 Uhr Frankfurt/M.

Kontrolle der kirchlichen (Voll-)Macht?

Eine Aufarbeitung der in kirchlichen Zusammenhängen ausgeübten sexualisierten Gewalt weltweit ist unumgänglich. Zu Recht werden einschneidende Konsequenzen für Kirche und Pastoral gefordert. Ursachenforschung kann dabei helfen. Doch gerade hier klaffen die Analysen weit auseinander. Fragen nach den Gründen für den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche werden Lehrende der Hochschule Sankt Georgen im Rahmen einer Ringvorlesung im Wintersemester 2019/20 erörtern. Diese ist offen für alle Interessierten.
Weitere Termine

Video-Tipp

Ignatian Yoga

Ignatianische Spiritualität und ignatianische Exerzitien sind in aller Munde. Das Prädikat "ignatianisch" gilt weithin als Gütesiegel. Besonders in Zeiten der Sinnsuche erfahren ignatianische Exerzitien hohe Beliebtheit. In Amerika haben sich nun junge Jesuiten an ein neues Konzept gewagt: Ignatianisches Yoga. Was sich genau dahinter verbirgt, erfahren Sie im Video.

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© Deutsche Provinz der Jesuiten 2019
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