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23. Dezember 2019
Newsletter der deutschen provinz der Jesuiten - 12/19
Videogruß der Provinziäle: Im Namen aller Jesuiten in Österreich, Deutschland, Litauen und Schweden wünschen Ihnen die vier Provinziäle der zukünftigen zentraleuropäischen Provinz frohe und gesegnte Weihnachten! Hier geht´s zum Video

EDITORIAL

Sehr geehrte(r)  , 

überall Jahresrückblicke, die großen Zeitungen machen das, das Fernsehen inszeniert sich und die vermeintlichen „Helden“ des vergangenen Jahres. Inzwischen sind auch die verschiedenen Portale und Formate im Internet dabei: das war also schon das Jahr 2019!

Ich mag Erinnerungen und auch den Vorgang des Sich-Erinnerns; Zurückschauen, Verkosten, und Reflektieren, das ist ein wesentlicher Teil unseres Erbes, unserer ignatianischen Spiritualität. Ich selber freue mich schon auf die Erzählrunde in meinem Freundeskreis, die wir seit vielen Jahren am Nachmittag von Silvester zur festen Tradition gemacht haben: Was war? Wie bin ich geworden, der ich jetzt bin? Was hat mich so sehr berührt in den letzten Monaten, dass ich meine, Ihr solltet es wissen. Nur wer von sich erzählt, kann dann auch ins Gespräch miteinander kommen. Jahresrückblick.

Der eigentliche Wendepunkt ist aber Weihnachten. Wir feiern einen radikalen Neubeginn, nicht das Ende. Gott beginnt eine bzw. seine Geschichte mit uns – neu. Ich mag das Wort „Menschwerdung“. Denn die Menschwerdung Gottes ist nicht „etwas“, das wir in frommen Liedern besingen oder mit unseren Begriffen verstehen könnten. Die Menschwerdung Gottes in meinem Leben muss ich selbst ein Leben lang lernen. Die Freude an der Krippe – sie schenkt die Kraft, damit neu anzufangen und die Geschichte neu zu schreiben, auf meinen und unseren Lebenslinien. Diese Freude wünsche ich uns allen im Namen der Jesuiten: Gute und frohe Weihnachtstage und für das neue Jahr Gottes reichen Segen!

Pater Johannes Siebner SJ, Provinzial der Deutschen Provinz der Jesuiten

P.S. Wenn Sie mit uns Weihnachten feiern wollen, finden Sie hier alle Informationen.


P. Johannes Siebner SJ

Impuls
Im Mittelpunkt steht ein Kind

Dieses Jahr wird Weihnachten mit der Familie für Fabian Retschke SJ ganz anders. Das ist nicht nur ein (frommer?) Wunsch, sondern garantiert. Der junge Jesuit, der in Berlin in der Jugendarbeit tätig ist, wird zum ersten Mal Onkel und sieht Weihnachten daher heute mit anderen Augen. Im Zusammenhang mit einem Kinderwunsch hört Reschke gelegentlich die besorgte Frage: Können wir es denn jemandem zumuten, in dieser Welt heute aufzuwachsen? Abgesehen von allgemein komfortableren Lebensstandards als je zuvor ist die Frage bedenkenswert. 

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Video-Tipp
Die Dinge von Innen verkosten

"Die Dinge von Innen verkosten" - unser Impuls für den vierten Advent - ist für P. Georg Sporschill SJ zentral für die ignatianische Spiritualität. Ein Mitarbeiter namens Beatbox in dem Roma-Dorf, in dem P. Sporschill arbeitet, zeigt ihm immer wieder, was das Jahrhunderte alte Zitat von Igntaius von Loyola bedeutet. Dieses Jahr hat uns P. Georg Sporschill SJ aus Österreich anhand von ausgewählten Zitaten des Ordensgründers der Jesuiten durch den Advent.

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P. Georg Sporschill SJ
© Deutsche Provinz der Jesuiten 2018
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