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07. Februar 2019
Newsletter der deutschen provinz der Jesuiten - 02/19
Appell an die Christen: Die Welt steht vor epochalen Herausforderungen, und wie reagieren die Verantwortlichen? Völlig unzureichend! In seinem neuen Buch „Handelt!“, einem drastischen und emotionalen Appell an Kirche und Politik sowie alle Christen, schlägt der Jesuitenpater und Sozialwissenschaftler Dr. Jörg Alt Alarm. Denn die Lösungen liegen auf der Hand. In einem Video-Interview berichtet er, wie es zu dem Buch kam und was der YouTuber Rezo damit zu hat. Mehr erfahren

EDITORIAL

Sehr geehrte(r)  , 

am Ende dieser politisch so aufgeregten Woche drängen sich eine ganze Reihe von Fragen auf, über die wir noch in Ruhe nachdenken sollten: Woran orientiere ich mich eigentlich in meinen Entscheidungen, wenn alles verfahren scheint? Was leitet mich in meinem Handeln, wenn ich die Folgen noch nicht abschätzen kann? Mein Mitbruder P. Jörg Alt SJ mag Ihnen hier vielleicht Denkanstöße geben.

Auch persönlich kann es manchmal so erscheinen, als wenn einem der Boden unter den Füßen weggezogen würde, weil sich so vieles ereignet, was ich nicht einordnen kann und wo ich mich frage, wie ich damit fertig werden soll. Wie gehe ich damit um, wenn etwas wegbricht, was ich bislang als Säule meines Lebenshauses angesehen habe? Was gibt mir in solchen Situationen Halt? In Zeiten der Verunsicherung gilt es, auf das zu schauen, was allein mich wirklich zu tragen vermag: Gottes Zusage, dass Er mich nicht allein lässt, sondern bei mir ist. Mag passieren, was kommen mag, diese Verheißung gilt. Sie ist das Fundament von allem. Sie schenkt mir Kraft, das Ungewisse auszuhalten, und weist die Richtung für alle nötigen Entscheidungen. – Das ehrgeizige Projekt der Heinrich-Pesch-Siedlung stand in seiner Geburtsstunde auf wackligen Beinen; in diesem Newsletter erfahren Sie, wie es weitergeht. Gottvertrauen wird dort zu greifbarer Realität.

Egal, wie es Ihnen gerade gehen mag, dies wünsche Ihnen und mir!

Haben Sie vielen Dank für Ihre Verbundenheit und Unterstützung!

Pater Stark


Pater Stark

Spendenprojekt
"Handelt - spendet!"

Gewiss eine gewagte Aufforderung. Doch Pater Claus Recktenwald (hier im Bild) oder Pater Jörg Alt wurden jahrelang in ihrem jeweiligen Fachgebiet ausgebildet, auch dank Ihrer Unterstützung. Heute können sie in einem landwirtschaftlichen Projekt in Sambia arbeiten oder verschaffen durch Lobbyarbeit hier in Deutschland Stimmlosen Gehör. Ihren Einsatz für soziale Gerechtigkeit verdanken die Jesuiten auch Ihnen und Ihrer Unterstützung unserer Arbeit.
Wir danken Ihnen, wenn Sie uns weiter unterstützen und diese Hilfe hier zum Ausdruck bringen.


P. Claus Recktenwald

Aktuelles

Der Ostflügel im Umbau

Kolleg St. Blasien wird umgebaut

In den kommenden Jahren wird das Kolleg St. Blasien im Schwarzwald den Ostflügel sanieren. Dieser Teil des Kollegs ist nicht ganz so altehrwürdig wie der Rest der barocken Klostermauern. Er stammt nämlich aus dem Jahr 1972, daher soll der Ostflügel jetzt endlich in drei Bauabschnitten von Grund auf erneuert werden. Was ist geplant? Energetische Sanierung, völlig neue Internatszimmer, neue Versorgungsleitungen, einen Lounge-Bereich für die Internatsschüler:innen auf jeder Etage und eine komplett neue Gebäudetechnik. Die Maßnahme wird vermutlich etwas mehr als 3,8 Mio. Euro kosten.

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Entwurf der Heinrich Pesch Siedlung

Den Anfang macht die Kita

Die Planungen für die Heinrich-Pesch-Siedlung schreiten voran. Im Mai soll der Bebauungsplan im Stadtrat beschlossen werden, Ende des Jahres können dann die Erschließungsarbeiten beginnen. Als erstes Gebäude ist eine Kita geplant. Der Zeitplan ist „sportlich, aber machbar“, sagen die Projektmanager Ernst Merkel und Dr. Michael Böhmer. „Die Heinrich-Pesch-Siedlung steht im Geiste. Jetzt muss Rechtskraft geschaffen werden“, sagt Ernst Merkel. Für ihn und Dr. Michael Böhmer ist die geplante Heinrich-Pesch-Siedlung mit 550 Wohnungen für bis zu 1.500 Menschen ein „Leuchtturmprojekt“.

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P. Ansgar Wucherpfennig (l.) mit Bischof Bätzig und Bischof Wilmer.

Am Vorabend des Synodalen Weges

„Kritische Zeitgenossenschaft“ – diese Eigenschaft bescheinigte der Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing dem heiligen Thomas von Aquin in seiner Predigt am 29. Januar 2020 anlässlich der alljährlichen „Thomas-Akademie“ in der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. Am Vorabend der Eröffnung des Synodalen Weges sei diese Eigenschaft ein Vorbild für alle, die sich in Deutschland um die Zukunft der Katholischen Kirche sorgen. Doch auch einer kirchlichen Hochschule stehe diese Eigenschaft gut an; denn „kritische Zeitgenossenschaft“ sei ein wesentliches Kennzeichen guter Theologie.

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P. Martin Stark und P. Johann Sperrmann beim Neujahrsempfang

Der Neue kommt gut an

„Eine gelungene Veranstaltung“, urteilten die etwa 60 Freundinnen und Freunde der Jesuiten, die sich zum Neujahrsempfang des Freunde der Gesellschaft Jesu e.V. in St. Michael in München eingefunden hatten. Alle waren gespannt, in P. Johann Spermann SJ den neuen Provinzökonomen hautnah kennenzulernen. Und der gelernte Psychologe, der aus dem oberbayerischen Marktl am Inn stammt, beantwortete bereitwillig die Fragen, die ihm Gastgeber P. Martin Stark SJ, der Vorsitzende des Freunde e.V., stellte. Die Zuhörer erfuhren, dass Spermann trotz seiner mit vielen Aufgaben beladenen neuen Funktion als „Finanzminister“ des Jesuitenordens der Seelsorge immer den Vorrang geben will.

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Weitere Artikel

Publikation

Aufgeklärtes Christentum

Wie kann ein aufgeklärtes Christentum aussehen? Mit Hölderlin, Hegel und Beethoven feiern in diesem Jahr gleich drei Erben der Aufklärung ihren 250. Geburtstag. Stefan Kiechle SJ untersucht in seinem Editorial das ambivalente Verhältnis der katholischen Kirche zu dieser Zeit der wissenschaftlichen und geistigen Auf- und Umbrüche. Zwei Strömungen stechen seit der Aufklärung hervor: einerseits ein Bild der Kirche als unveränderbar, ewig und hierarchisch – andererseits ein reformfreudigeres und weltoffeneres Bild.

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Meinung

Enthemmung in Social Media

Schreiben ist ein Stück Selbsttherapie – in den Social Media niederschwellig zu haben. Schön und ungut: Zu lesen sind auch Rundumschläge und Beschimpfungen, Hassreden und Morddrohungen. Ich frage mich: Haben ungefilterte Äusserungen im digitalen Raum tatsächlich eine Art selbsttherapeutische Wirkung? Und wie ist mit Beschimpfung, mit Hassrede und dummem Geschwätz in den Social Media umzugehen?

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Termine

26. Februar

17:30 Uhr Hadamar

Projekt: Fastenzeit spirituell leben

Ein Kurs mit zwei Kurseinheiten und virtueller Gemeinschaft. Ziel ist es, während der Fastenzeit eine tägliche Stille Zeit von etwa einer halben Stunde einzurichten. Sie soll die Wohltat erlauben, bei sich selbst anzukommen, aufzuatmen und eine spirituelle Anregung zu erfahren.

28. Februar

17:45 Uhr Nürnberg

Zeugnisse christlichen Glaubens im Dialog mit Muslimen

Glauben Christen und Muslime an den gleichen Gott? Können sie einander im Gebet begegnen? Prof. Dr. Christian Troll SJ ist Honorarprofessor für Islam und christlich-muslimische Begegnung an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt. Seit Jahrzehnten erforscht er die verschiedenen Dimensionen des christlich-islamischen Dialogs, getragen von friedlicher Streitkultur und kritischer Sympathie.

 

01. März

11 Uhr Berlin

Fastenpredigt - Dieter Hallervorden

Viele kennen Dieter Hallervorden als Komiker. Zusammen mit Otto Waalkes hat er den Humor einer ganzen Generation geprägt. Aber Dieter Hallervorden ist nicht nur Komiker! Er betreibt zwei bekannte Theater und ist ein 
Charakterschauspieler. Wie kann man aus Schablonen ausbrechen? Wie steht Dieter Hallervorden zu Glaube und Zweifel in brüchigen Zeiten?
Weitere Termine

Buch-Tipp

Frauen machen Kirche

Warum halten viele Theologinnen und katholische Christinnen im Kirchendienst ihrer Kirche nach wie vor die Treue? Warum liegt ihnen die Kirche - trotz aller kritischen Auseinandersetzung - am Herzen? 80 Frauen unterschiedlicher Generationen und Berufsgruppen geben höchst persönliche Auskunft über ihr Ringen und ihr Engagement, mit dem sie Kirche wandeln und gestalten. Unsere Öffentlichkeitsreferentin Pia Dyckmans hat ebenfalls einen Beitrag geschrieben mit dem Titel: "Drei Gesichtsausdrücke, eine Kirche".

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