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13. März 2020
Newsletter der deutschen provinz der Jesuiten - 03/20
Sankt Corona, steh uns bei! Auch die katholische Kirche hat eine heilige Corona zu bieten. Sie ist sogar die Patronin gegen Seuchen. Pater Thomas Gertler SJ hat sich die Heilige angeschaut und herausgefunden, sie kann uns in dieser Zeit der Corona-Krise helfen. Mehr erfahren

EDITORIAL

Sehr geehrte(r)  , 

während wir Gelassenheit brauchen, um Dinge hinzunehmen, die wir nicht ändern können, und Mut, um zu ändern, was wir ändern können, braucht es – wie schon der hl. Franziskus wusste –, Weisheit, um das eine vom Anderen zu unterscheiden. Die Corona-Krise sollte uns daher nicht in Panik versetzen, wir können sie auch geistlich als Herausforderung betrachten. Denn wenn wir jetzt Veranstaltungen absagen – leider auch das Begegnungswochenende mit unseren SJ-Freunden in Ludwigshafen –, dann tun wir dies nicht aus Panikmache sondern weil es uns die Verantwortung gebietet. Wir müssen das in der unserer Macht stehende tun, aus Verantwortung für den Anderen. Wir schützen uns, um Andere zu schützen. Zeit gewinnen können wir nicht, nur die Zeit nutzen oder vergeuden. Das Thema wird uns sicher noch einige Zeit begleiten. Vielleicht kann uns die Pandemie neu daran erinnern, dass es zwar wichtig ist, manches zu tun; noch wichtiger wird es aber sein, bewusster zu leben, überlegte und besonnene Entscheidungen zu treffen, Kraft für das notwendige Handeln zu sammeln und die eigene Ohnmacht mit Gelassenheit zu ertragen.

Pater Martin Stark SJ

P.S. Das neue JESUITEN-Heft ist eine Frucht der Reflexion, mit wir uns der Verantwortung stellen, die wir tragen. Ich kann Ihnen diese Auge nur sehr ans Herz legen und wäre Ihnen dankbar, wenn Sie das Heft in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiter empfehlen würden!



P. Martin Stark SJ

Publikation
JESUITEN zu "Macht"

„Wir Jesuiten haben unsere Geschichte zu oft als Heldengeschichte erzählt und die dunklen Seiten nicht wahrgenommen.“ Durchaus selbstkritisch setzt sich das aktuelle JESUITEN-Heft mit dem Thema „Macht“ auseinander und beleuchtet, welche Konsequenzen der Machtmissbrauch in Werken der Jesuiten hat. „Ja, ich bin einer von denen“, überschreibt der Redakteur Claus Recktenwald SJ seinen Artikel und sieht die Notwendigkeit, das eigene Selbstverständnis in Frage stellen zu lassen. „Ich sehe darin für uns auch die Chance zu einer echten Bekehrung.“

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Das neue JESUITEN-Heft.

Spendenprojekt
"Medien brauchen Unterstützung"

Jedes Quartal kommen die Jesuiten mit einer neuen Ausgabe der Publikation JESUITEN in über 30.000 Haushalte. Gerade wurde unter dem Titel "Macht" die aktuelle Zeitschrift verschickt.
Sie existiert in ihrer aktuellen Form seit 2004 und ist seit ihrem Bestehen kostenlos. Wir setzen damit Themen, die uns wichtig sind, aber zugleich auch ein Zeichen dafür, dass uns das Netzwerk der Gemeinschaft und Solidarität wichtig ist, ohne das wir Jesuiten unsere Sendung heute nicht mehr leisten könnten. Wir danken Ihnen, wenn Ihnen die Zusendung der JESUITEN eine finanzielle Unterstützung unseres Ordens wert ist.

Bitte spenden Sie hier!



Die Jesuiten-Medienlandschaft

Aktuelles

P. Mehring SJ (r.) im Gespräch.

Cityseelsorge ist bunt

Kann eine Kirche im Zentrum einer Großstadt mehr bieten als einen Sonntagsgottesdienst? Ja, sagen die Jesuiten in Hamburg. Wie das geht, beleuchtete der Begegnungstag für Freunde und Interessierte des Jesuitenordens, der am Kleinen Michel in Hamburg stattfand. „City-Seelsorge in der Hansestadt“ war das übergreifende Thema. Rund 50 Teilnehmer:innen waren der Einladung von Pater Martin Stark SJ gefolgt. Gestaltet wurde der Tag von fünf Jesuiten, die in zahlreichen Aufgabengebieten tätig sind und in der Hamburger Kommunität leben.

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"Frage nach Gott offen halten."

Lob für "Humanismus plus"

Der Verband katholischer Internate und Tagesinternate, kurz V.K.I.T., hat sich Ende Februar zum Bundeskongress in Rastatt getroffen. „Hashtag BUKO – Chancen und Nutzen der digital-analogen Welt“ lautete der Titel. Der Freiburger Generalvikar Msgr. Dr. Axel Mehlmann wies auf die besondere Bedeutung von ZIP und „Humanismus Plus“ hin.Vom 27. bis zum 29. Februar haben sich im Rastatter Bildungshaus St. Bernhard die Mitglieder des Verbands Katholischer Internate und Tagesinternate zu ihrem jährlichen Bundeskongress getroffen.

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Wolfgang Abeler SJ

Trauer um Wolfgang Abeler

Agrarexperte, Freund Afrikas, Ordensmann mit Leib und Seele: Im Alter von 82 Jahren erlag der Jesuitenpater Wolfgang Abeler in München seiner kurzen, schweren Krankheit. Pater Abeler verbrachte mehr als fünfzig Jahre im pastoralen Dienst in Simbabwe, die meisten davon in ländlichen Missionen in der Diözese Chinhoyi. An all diesen verschiedenen Orten konnte er sein Interesse und seine Kenntnisse der Landwirtschaft nutzen. In einem Nachruf skizziert Provinzial Chiedza Chimhanda SJ die Stationen eines Lebens im Dienste der Bürger von Simbabwe.

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Flüchtlinge an der griechischen Grenze.

JRS fordert einen Neustart

Einen "auf Menschenrechten und Flüchtlingsschutz basierenden Neustart" für das EU-Asylsystem fordert der Jesuiten-Flüchtlingsdienst zusammen mit 21 weiteren Organisationen. "Die jüngste Eskalation auf den griechischen Inseln zeigt: Grenzlösungen sind gescheitert", heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Der Zugang zum Asylrecht an Europas Grenzen müsse gewährleistet sein. Menschenrechtswidrige direkte Abschiebungen ohne Prüfung eines Asylantrags durch Griechenland und andere EU-Mitgliedstaaten wie Kroatien müssten aufhören.

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Weitere Artikel

Diaspora

Katholische Stimme in Schweden

Dieses Jahr feiert die Zeitschrift der Jesuiten in Schweden ein Jubiläum. Vor 100 Jahren, 1920, erschien die erste Ausgabe der Zeitschrift „Credo“ der Jesuiten in den nordischen Ländern mit dem Untertitel „Katholische Zeitschrift“. Das erste Heftchen hatte lediglich 15 Seiten Text, darunter drei Seiten kirchlicher Kalender und Anzeigen. Im Lauf der Jahrzehnte nahm der Umfang der Zeitschrift immer mehr zu. Die schwedische Jesuitenzeitschrift braucht den Vergleich mit den Schwestern in den großen europäischen Ländern nicht zu scheuen.

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Fastenzeit

Was bringt Fasten?

An Aschermittwoch hat die Fastenzeit angefangen. 40 Tage bis Ostern fastet ein Christ. Viele verbannen in dieser Zeit Süßigkeiten, Alkohol oder Fleisch von ihrem Speiseplan und erleben die Zeit als Verzicht. In seinem Impuls lädt uns der Direktor des Kardinal König Hauses in Wien, P. Friedrich Prassl SJ, ein, die Fastenzeit nicht als Verzicht zu sehen, sondern als Reinigungsprozess, der hilft den Geist frei zu machen, um seinen innersten Bedürfnissen, anderen Menschen und auch Gott mehr Raum zu schenken.

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Click-Tipp

Mit dem Handy fasten

Auch dieses Jahr bietet die Gemeinde St. Ignatius in Frankfurt am Main ihr mobiles Fastenexlixier an. Bis Ostern kommen per WhatsApp oder Telegram mehrmals am Tag Nachrichten, die zu einem persönlichen Weg durch die Fastenzeit einladen wollen. Jeder der ein Handy mit Telegram oder WhatsApp hat, kann sich auch jetzt noch dazu anmelden.

Hier finden Sie alle Anmeldemöglichkeiten

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