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10. Juli 2020
Newsletter der deutschen provinz der Jesuiten - 07/20
Mit Ignatius in den Urlaub: Da für viele der klassische Urlaub in diesem Jahr ausgefallen ist, haben sich die Jesuiten eine Sommeraktion einfallen lassen. Wir schenken Ihnen einen Ignatius-Tasche gefüllt mit guter Lektüre zum Verkosten, denn das Motto der Tasche ist: „Die Dinge von Innen verkosten“. Mehr erfahren

EDITORIAL

Sehr geehrte(r)  , 

der Juli ist für uns immer ein Ignatianischer Monat, weil am 31. Juli das Ignatiusfest ansteht. In diesem Jahr ist die Erinnerung an sein Leben und das Erbe unseres Ordensgründers besonders aktuell. Die Bekehrung des Heiligen – im nächsten Jahr wird der 500. Jahrestag sein - fand auf dem Krankenbett statt. Der Kanonenschuss zerschmetterte nicht nur sein Bein, sondern ließ seine gesamten Karriere-Pläne zerplatzen, sodass Gott in seinem Leben wirken konnte.
In einer Unterbrechung kann also Potential stecken, das eigene Leben gewaltig zu ändern. Das macht Mut, denn Corona hat auch unser Leben in einer unglaublichen Geschwindigkeit unterbrechen können. Sind wir aber auch fähig, darin so etwas wie das Wirken der Gnade zu erkennen? Viele haben größere Nähe zur Familie, zur Natur und auch zu Gott erleben dürfen. Dass wir nicht so viel reisen und konsumieren mussten/konnten, hat gezeigt, dass ein einfacherer Lebensstil möglich ist. Mit dem Juli beginnt auch die Ferienzeit. Möge uns der Hl. Ignatius inspirieren, dass auch wir Kraft aus der Unterbrechung ziehen und erkennen, welche Wege Gott mit uns gehen möchte! Vielleicht hilft Ihnen dabei ja auch unsere Sommeraktion mit der Ignatius-Tasche.

Mit herzlichem Dank für Ihre Verbundenheit

Ihr Pater Martin Stark SJ


Pater Martin Stark SJ

Jesuit Werden
Wie bringt man Jesuit-Sein bei?

Die inhaltliche Ausrichtung des Jesuitenordens gliedert sich in vier sogenannten Präferenzen. Die erste betrifft maßgeblich die Spiritualität des Ordens und wie die ignatianische Spiritualität den Menschen hilft, zu Gott zu finden. Wenn ein junger Mann sich entschließt Jesuit zu werden, kommt er zunächst für zwei Jahre ins Noviziat. Dort lernt er, was es heißt Jesuit zu sein und vor allem lernt er die Spiritualität des heiligen Ignatius von Loyola kennen. Wie man spirituell „Jesuit sein“ jungen Männern beibringt, erklärt Thomas Hollweck SJ. Er ist der Novizenmeister im Nürnberger Noviziat.

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Messe im Noviziat.

Spendenprojekt
"An Jesu Seite zu den Menschen gehen"

Jesuit sein heißt vor allem Jesuit werden: An das Noviziat und die ersten Gelübde schließt sich eine lange Ausbildungszeit von bis zu 12 Jahren an. Ein Studium der Philosophie, der Theologie, Praxisphasen in sozialen Projekten, Aufenthalte im Ausland. Immer begleitet von erfahrenen Mitbrüdern des Ordens, von Exerzitien und dem lebendigen Austausch in der Kommunität, in der der junge Jesuit gemeinam leben und wachsen. Der Orden trägt alle Kosten für Lebensunterhalt und Studium. Da wir keine Kirchensteuer erhalten, sind wir hier besonders auf Spendenhilfe angewiesen. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende für die nächste Generation. Bauen Sie mit an der Zukunft des Jesuitenordens.

Bitte spenden!

Junge Jesuiten in Ausbildung.

Aktuelles

Die Oberen der Ign. Gemeinschaften.

Ignatianische "Geschwister" gehen gemeinsam voran

Vor dem Ignatiusfest haben sich in München die Ordensleitungen von Gemeinschaften mit Ignatianischer Spiritualität getroffen. Kooperationen der Ignatianischen „Geschwister“, die es bereits in vielen Bereichen der apostolischen Tätigkeit gibt, sollen weiter verstärkt werden. Mit den Folgen der Corona-Krise haben alle Ordensgemeinschaften zu kämpfen, und die Vorsichtsmaßnahmen haben das Zusammenleben der Ordensleute nachhaltig verändert. Die Krise hat aber auch Kreativität freigesetzt bei neuen gemeinsamen Angeboten und für nächstes Jahr planen die Gemeinschaften gemeinsam ein Großprojekt.

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P. Mertes SJ bei seiner Verabschiedung.

P. Mertes in St. Blasien verabschiedet

Nach neun Jahren als Kollegsdirektor ist Pater Klaus Mertes SJ heute vom Trägerverein des Kolleg St. Blasien verabschiedet worden, da er zum Schuljahresende am 31. Juli St. Blasien verlässt. Provinzökonom P. Johann Spermann SJ überbrachte den großen Dank der Jesuitenprovinz, was der erkrankte Provinzial P. Johannes Siebner SJ seinem „pädagogischen und geistlichen Mentor“ sicher gerne selbst getan hätte. Gerade mit seiner starken Persönlichkeit habe Mertes es geliebt, mit anderen kreativen und starken Partnern und Partnerinnen zusammenzuarbeiten. Dies hat auch der Dank und die Abschiedsworte der Mitarbeiter*innen zur Geltung gebracht. 

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Studierende von St. Georgen.

Stärken von St. Georgen

Die Deutsche Provinz der Jesuiten begrüßt die Diskussion über die theologische Ausbildung und die vorgeschlagene Konzentration der Priesterausbildung in Deutschland. Vizeprovinzial P. Jan Roser SJ zeigt sich erfreut darüber, „dass die Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz ein Konzept zur Zukunftsgestaltung der Priesterausbildung in Deutschland vorgestellt hat.“ Umso mehr wundere er sich jedoch, „dass Frankfurt Sankt Georgen, wo Priesteramtskandidaten aus neun Bistümern studieren, als Ausbildungsort für pastorale Berufe nicht aufgeführt wird. Gerade dort hat sich doch in den vergangenen Jahren die Priesterausbildung mehr und mehr konzentriert.“ Für Roser sind die nächsten Schritte nun klar.

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Die neue JESUITEN-Ausgabe.

Neue JESUITEN-Ausgabe: Kirchenbild[er]

Die Corona-Pandemie stellt vieles in Frage. Zwar ist der synodale Weg weitgehend aus dem Fokus der kirchlichen Öffentlichkeit verschwunden. Dennoch die Krise zeigt deutlich, dass Kirche sich verändern muss (und kann?): sie ist stärker in die eigenen vier Wände, in die sozialen Medien im Internet und vielleicht auch aus dem Bewusstsein gerückt. Reform gehört zur Kirche, meint aber nicht nur den Prozess einer Institution, sondern auch einen persönlichen Weg. Die neue Ausgabe von JESUITEN stellt das Nachdenken über verschiedene Zugänge zu Kirchenbildern in den Mittelpunkt. Von dem persönlichen bis hin zum pastoralen oder digitalen, die Bandbreite von Zugängen ist vielfältig.

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Weitere Artikel

Jesuiten in Der Welt

Zen-Lehrer und Hiroshima-Überlebender

Es gibt Menschen, die sich trotz zahlreicher Rückschläge im Leben nicht kleinkriegen lassen. Pater Hugo Lassalle SJ war einer von ihnen, vor 30 Jahren starb er. Als junger Jesuit wollte er in die Mission nach Afrika gehen, um den Ärmsten der Armen zu dienen. Doch es kommt anders: Sein Orden schickt den jungen Pater 1929 nach Japan. Lasalle will die japanische Mentalität verstehen und beginnt, sich mit dem Zen-Buddhismus zu beschäftigen, der das Land seit dem 12. Jahrhundert prägt und nun auch Lassalles Spiritualität maßgeblich beeinflusste. Er wurde so zum Brückenbauer zwischen den Religionen und trotz vielen Anfeindungen blieb der Jesuit seiner Begeisterung für die Zen-Meditation treu.

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P. Hugo Lassalle SJ

Europa

Karriere mit Herz und Verstand

Es gibt Hunderte Netzwerke, Traineeprogramme und Stipendien in Brüssel. Auch die Jesuiten bieten nun eins an. Das Besondere: Nicht die Karriere, sondern der Mensch steht im Mittelpunkt. "Es ist ein Programm für das Herz und den Verstand, um sich durch Herausforderungen zu navigieren", sagt der Leiter "Jesuit European Social Centre" (JESC) in Brüssel, Peter Rozic. Bildung weiterzugeben sei in der DNA der Jesuiten. Es erlaube ihnen, Menschen zusammenzubringen und sich zu öffnen. Die Fellows der Ausbildung hätten darin eine wichtige Rolle, denn sie könnten helfen, die Botschaft weiterzutragen. Beim ELP gehe es um die Zukunft Europas und Visionen für das Allgemeinwohl in der Union.

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Klick-Tipp

Podcast "Himmelklar"

Der Podcast "Himmelklar" ist der erste überdiözesane Podcast der katholischen Kirche. Er bietet Nachrichten rund um Kirche, über gute Initiativen und Projekte. Spannende und mutmachende Menschen sind dabei die Gesprächspartner.  Dabei ist der Titel "Himmelklar – Fürchtet euch nicht" Programm und bietet zugleich die perfekte Zusammenfassung unserer Botschaft. Keine Panik, dafür Zuversicht, die wir auch aus unserem Glauben schöpfen.

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