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07. August 2020
Newsletter der deutschen provinz der Jesuiten - 08/20
Neuer Provinzial für neue Provinz: P. Bernhard Bürgler SJ wird erster Provinzial der neuen Zentraleuropäischen Provinz. Der Generalobere der Jesuiten ernannte ihn am Ignatiusfest. Bürgler tritt sein Amt als Provinzial am 27. April 2021 mit der Gründung der neuen Provinz an. Diese wird die bisherigen Provinzen Österreich, Deutschland, Litauen-Lettland und der Schweiz ersetzen. Bürgler sieht Herausforderungen, aber auch Chancen in seiner neuen Aufgabe. Mehr erfahren

EDITORIAL

Sehr geehrte(r)  , 

ich hoffe, Sie hatten oder haben eine erholsame Ferienzeit. Was uns nun wieder einholt, ist allerdings alles andere als das „normale“ Leben. Auch der beginnende Herbst bleibt „unsicher“, die Krise ist nicht vorbei. Die Spiritualität des hl. Ignatius kann eine Hilfe sein, die Ungewissheit als Chance zu begreifen. Das Werkzeug dazu ist ganz einfach: der Rückblick auf den konkreten Alltag. Normalerweise richten wir in Krisen die Aufmerksamkeit auf das, was schwierig ist, was beunruhigt oder Angst macht. Im Tagesrückblick rät uns Ignatius, genau das Gegenteil zu tun und mit dem anzufangen, wofür wir Gott danken können. Was hat uns weitergebracht, was ist gut gelaufen, egal wie unbedeutend es auch erscheinen mag. Dies hilft ebenso in größeren Zusammenhängen.  Wenn wir auf die letzten Monate zurückblicken, können wir vieles entdecken, was die gegenseitige Hilfe und das Vertrauen untereinander gestärkt hat – etwa die Solidarität und die Rücksicht auf Gefährdete und Schwache. Dies wahrzunehmen und dafür zu danken, heißt nicht, die negativen Seiten auszublenden, sondern sie einzuordnen und die Angst dadurch zu überwinden, dass wir der Freude und der Hoffnung mehr Raum geben. Wer dies einübt, stärkt nicht nur seine Beziehung zu Gott, sondern wird auch sensibler für die ganze Wirklichkeit und vielleicht auch fähiger, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Dies wünscht Ihnen für die kommenden Wochen,
Ihr Pater Martin Stark SJ


Pater Martin Stark SJ

Spiritualität
Ignatius - Vorbild im Gottvertrauen

Die Gesellschaft Jesu feierte am 31. Juli das Fest ihres Ordensgründers Ignatius von Loyola. Wirken, Wirkung und Nachwirken von Ignatius realisiert und dokumentiert sich in vielen verschiedenen Werken: Schulen, Universitäten, soziale Projekte, Pfarreiarbeit, Medienbereich, Bildungshäuser und Exerzitienarbeit usw. Jörg Nies SJ, Jesuit in Schweden, schildert, wie die Ignatius-Verehrung zum einen Einblick in den Zustand des Ordens gibt und zum anderen wie die Situation heute ist. Aber der junge Jesuit schreibt auch davon, was wir von Ignatius von Loyola lernen können.

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Ignatius von Loyola

Spendenprojekt
Spiritualität für Jedermann

"Was hat das mit mir und meinem Leben zu tun?" Diese Frage stellen sich viele, wenn sie an Spiritualität denken. Ignatius gibt uns einfache Tipps, unseren Alltag mit der Beziehung zu Gott zu verbinden. Ein Beispiel ist der Ignatianische Tagesrückblick. Mehr kann man in den Exerzitienkursen lernen, die wir an verschiedenen Orten anbieten. Faszinierend ist die Entdeckung: Es ist keine Einbahnstraße, Gott bewegt was zum Positiven, unser Leben verändert sich zum Guten.

Bitte unterstützen uns mit Ihrer Spende, damit so viele Menschen wie möglich an Ignatianischen Exerzitien teilnehmen können.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!




Aktuelles

P. Bernd Hagenkord SJ

Hagenkord warnt vor überzogenen Erwartungen

Der Jesuit Bernd Hagenkord warnt vor überzogenen Erwartungen an den Synodalen Weg zur Zukunft kirchlichen Lebens in Deutschland. Er denke nicht, dass dort "das eine Mittel zum Lösen aller Probleme" gefunden werde, sagte Hagenkord am Mittwoch in der Podcast-Reihe "Himmelklar - Fürchtet euch nicht!". Wer denke, am Ende des Synodalen Weges würden vier Texte verabschiedet, "und dann wird alles gut", der irre sich, so Hagenkord. Der Synodale Weg sei ein wichtiger Schritt, aber die Herausforderungen ließen sich nicht allein damit bewältigen.

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P. Jan Roser SJ

Provinzial der Deutschen Provinz bestätigt

P. Jan Roser SJ wurde als Provinzial der Deutschen Provinz der Jesuiten bestätigt. Generaloberer Pater Arturo Sosa SJ hat ihn nun offiziell zum Provinzial ernannt, bis zum 31. Juli war er dem Titel nach noch Vizeprovinzial. Anlass für diese Neuregelung ist der Tod des bisherigen Provinzials, P. Johannes Siebner SJ. Roser hatte am 18. März bis auf Weiteres die Leitung der Deutschen Provinz übernommen, nachdem bei P. Siebner ein Gehirntumor diagnostiziert wurde. In einem Brief würdigte Sosa Roser für das Engagement in den vergangenen Monaten.

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P. Bernd Knüfer SJ

P. Bernd Knüfer verstorben

Jesuitenpater Bernd Knüfer SJ ist nach kurzer schwerer Krankheit Ende Juli in einer Münchner Klinik verstorben. Er hat sich lange Jahre in Leipzig für den Dialog mit Religionslosen, ein "absichtsloses gemeinsames Leben von Spiritualität", sowie für Geflüchtete eingesetzt. 2006 gab P. Bernd Knüfer SJ die Leitung der "Orientierung" an P. Hermann Kügler SJ ab, arbeitete aber noch weiter als freier Mitarbeiter mit – vor allem im Bereich Meditation, dann auch Bildungsarbeit und Gespräche. Zugleich war er zwei Jahre auch Krankenhausseelsorger in Leipzig. Als 2019 die Niederlassung der Jesuiten in Leipzig aufgelöst wurde, zog er nach München in die Kommunität des Berchmanskollegs.

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P. Johannes Siebner SJ

P. Johannes Siebner verstorben

Der Provinzial der Deutschen Provinz, P. Johannes Siebner SJ, verstarb am 16. Juli in Berlin-Kladow im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe. Ende Januar wurde er plötzlich und unerwartet auf Grund einer Gehirntumor-Erkrankung aus seiner Amtsführung als Provinzial herausgerissen, das nun letzte und höchste von vielen Ämtern, die er alle mit großer Hingabe und Freude wahrnahm. Sein Wirken war geprägt vom seelsorglichen Anliegen des Ordens. Seine Freude an und auch seine Fähigkeit zu öffentlichem Diskurs machten ihn weit über die Grenzen des Ordens hinaus bekannt und zu einem kompetenten und gesuchten Gesprächspartner, Seelsorger, Ratgeber und Referenten. 

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Weitere Artikel

Libanon

Beirut: "Schlimmer als der Bürgerkrieg"

Am 4. August erschütterte eine riesige Explosion die Stadt Beirut und zerstörte alles im näheren Umfeld. Was die verheerende Explosion für das Land bedeutet, hat Marc-Stephan Giese SJ aufgeschrieben, der mehrere Jahre dort gelebt hat. Die Bewohner von Beirut seien zwar so einiges gewohnt. Doch die schwere Explosion hat die Stadt in einen tiefen Schockzustand versetzt. „Das ist schlimmer als der Bürgerkrieg“, hört man auf den Straßen. Dieses „das“ ist nicht nur die Explosion, die Scherben überall, die über 130 Toten und die vielen Tausend Verletzten, sondern es ist auch die politisch und ökonomisch kritische Situation.

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Jesuiten-Kapelle in Beirut.

Kirchenasyl

JRS fordert Klarheit

Der Jesuiten Flüchtlingsdienst fordert Klarheit zum Kirchenasyl "Mutter Mechthild"-Prozess. Muss die Benediktiner-Äbtissin Mechthild Thürmer wegen Kirchenasyl ins Gefängnis? Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst sieht durch die Debatte und den Prozess die Institution des Kirchenasyls in Gefahr, und wünscht sich Klarheit - von Staat und Amtskirche. Claus Pfuff SJ ist Leiter des Jesuiten Flüchtlingsdienstes in Deutschland und hat dem Domradio über das Kirchenasyl und dem aktuellen Fall ein Interview gegeben.

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Sommeraktion

#MitIgnatiusImUrlaub

Vor einem Monat haben wir Sie gefragt: Was ist Ihr Lieblingsplatz zum Entspannen? Vielleicht ist es die Parkbank um die Ecke oder ein bestimmtes Reiseziel. Dafür schickten wir Ihnen eine Ignatius-Tasche mit spannenden Anregungen und Impulsen. Viele von Ihnen haben uns Ihre Urlaubs-Bilder mit Ignatius gemailt. Eine erste Auswahl haben wir schon einmal in einer Facebook-Bildergalerie zusammengestellt. Vielen Dank für die Einblicke!

Bildergalerie - #MitIgnatiusImUrlaub

Wenn Sie noch nicht an der Sommeraktion teilnehmen, können Sie dies hier tun.


Ignatius am Bodensee.

Klick-Tipp

Studieren wie Gott in Frankfurt

Mit einem Video richtet sich die Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main an Abiturientinnen und Abiturienten und informiert über das Studium Katholische Theologie. Studierende der kleinen, auch international renommierten Hochschule kommen zu Wort und erklären aus ganz persönlicher Perspektive, was das Einzigartige an dieser Hochschule ist und was den Standort Frankfurt am Main so attraktiv macht. 

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