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13. November 2020
Newsletter der deutschen provinz der Jesuiten - 13/20
Dankbarkeitskampagne als Antwort auf Krisenstimmung: Jesuiten starten die Kampagne „Trotzdem dankbar!“. Damit geben sie mitten in der zweiten Welle der Corona-Pandemie mit Hilfe der Ignatianischen Spiritualität eine Antwort auf die zunehmende Krisenstimmung. Dies wollen sie mithilfe des ignatianischen Tagesrückblicks machen und sich dafür einige Aktionen wie eine Community-Wall und ein Dankbarkeitstagebuch ausgedacht. Mehr erfahren

EDITORIAL

Sehr geehrte(r)  , 

kann man für etwas Schweres oder Leidvolles dankbar sein? Naja, dieses Jahr war für mich echt brutal, und deshalb bin ich schon allein dafür dankbar, dass 2020 zu Ende geht. Und das nächste Jahr kann hoffentlich nur besser werden! „Trotzdem dankbar“ – für mich ist das alles andere als flach oder belanglos. Eine Haltung der Dankbarkeit vor Gott einzuüben, das versuche ich jeden Tag aufs Neue. Und wir Jesuiten laden Sie mit unserer Dankbarkeitskampagne zu dieser kleinen Übung am Ende eines jeden Tages (und dieses Jahres) ein.

Als ich mich von einem lieben Menschen für immer verabschieden musste, hat mich dies natürlich geschmerzt und traurig gemacht. In meiner Trauer habe ich geklagt und auch mit Gott gehadert, ich habe um Trost und Versöhnung gebeten. Und trotzdem bin ich dankbar für alles, was wir zusammen erleben durften, was für immer bleibt und was mir niemand nehmen kann.

Auf diese Haltung kam es Ignatius an. Dies einzuüben, macht mein Leben weit. Das Wesentliche muss ich nicht selbst in die Hand nehmen. Meine Gesundheit, meine Beziehungen und mein Leben darf ich mir immer wieder neu schenken lassen. Vielleicht hilft Ihnen unser Dankbarkeitstagebuch, ähnliche Erfahrungen mit dem Tagesrückblick zu machen.

Ihnen wünsche ich einen gesegneten November und einen guten Start in den Advent!

Ihr Pater Martin Stark SJ


P. Martin Stark SJ

Spendenprojekt
Bestellen Sie ihr Dankbarkeitstagebuch

Unsere neue Kampagne "Trotzdem dankbar!" lädt dazu ein, gerade im Angesicht der Pandemie bewusst einen Perspektivwechsel vorzunehmen; trotz aller Herausforderungen den Blick auf das zu lenken, was dennoch gut läuft. Daher haben wir für Sie ein Dankbarkeitstagebuch kreiert. In diesem wird der Ignatianische Tagesrückblick erläutert, und man findet freie Seiten, um Tagebuch darüber zu führen, wofür man dankbar ist. Wir geben Ihnen mit dem Dankbarkeitstagebuch ein Hilfsmittel an die Hand, Ihren Blick auf das Wesentliche zu lenken und somit gerade in diesem außergewöhnlichen Jahr positiv auf Weihnachten zugehen zu können. Es könnte Ihr ganz persönliches Weihnachtsgeschenk werden.

Bestellen Sie hier Ihr Dankbarkeits-Paket



Das Dankbarkeitstagebuch.

Inspiration
Nur keine Angst!

Der tödliche Gehirnschlag trifft ihn am 1. November 1945, doch Pater Rupert Mayer SJ bleibt aufrecht - wie er es zeitlebens war: ein unbeugsamer Prediger gegen die Nazis und tatkräftiger Sozialapostel. 75 Jahre nach seinem Tod schreibt P. Martin Stark SJ einen Impuls. Gerade in diesem Jahr fühlt sich P. Stark von seinem Mitbruder besonders inspiriert. Krisenzeiten seien Zeiten der Angst, aber auch des Mutes. Wir können mitunter Menschen erleben, denen wir so viel Mut gar nicht zugetraut hätten. P. Rupert Mayer SJ ist ein Mutmacher in bangen Zeiten, ein Hoffnungszeichen der Menschlichkeit.

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P. Rupert Mayer SJ

Aktuelles

HumanismusPlus

Kampagne "HumanismusPlus" hat begonnen

Welche Bildung wollen wir heute? Worin besteht ihr Zweck? Welchem Menschenbild entspringt sie? Angesichts technologischer und gesellschaftspolitischer Umbrüche ist es an der Zeit, Bildungsfragen wieder grundlegend zu denken und in den öffentlichen Raum zu tragen. Daher startete im Rahmen einer Online-Veranstaltung die Kampagne „HumanismusPlus“, mit der das Zentrum für Ignatianische Pädagogik (ZIP) über die nächsten Jahre für seinen Ansatz einer umfassenden Persönlichkeitsbildung in jesuitischer Tradition werben wird. Die ZIP-Leitung P. Tobias Zimmermann SJ und Ulrike Gentner eröffneten das Event, indem sie die Konturen eines „HumanismusPlus“ umrissen. 

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P. Bürgler in der Kapelle im Provinzialat.

Bürgler: "Meinen Hass bekommt ihr nicht"

P. Bernhard Bürgler SJ, Provinzial der Jesuiten in Österreich und zukünftiger Provinzial der zentraleuropäischen Provinz, war selbst in unmittelbarer Nähe des Terrorgeschehens in Wien. “Meinen Hass bekommt ihr nicht” ist auch seine Botschaft, denn der Auftrag aller Ordensleute sei die Verständigung zwischen den Menschen und zwischen den Religionen. Genau zur Tatzeit war Provinzial P. Bürgler mit einem Taxi am Weg vom Wiener Hauptbahnhof ins Provinzialat der Jesuiten im 1. Wiener Gemeindebezirk. Er betont: “Gewalt hat in der Religion, in keiner Religion (!), einen Platz! Auch ich unterstreiche den Satz." Auch er schließt sich dem bekannten Satz von Antoine Leiris an.

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Der 1. Bauabschnitt ist abgeschlossen.

Segensfeier im Kolleg St. Blasien

Der erste Bauabschnitt im Kolleg St. Blasien ist abgeschlossen. Mit einer Segensfeier wurde  die neue Internatsguppe im Ostflügel des Kollegs eröffnet, zu der sich die Kollegsleitung, Mitarbeiter aus der Haustechnik und Hauswirtschaft sowie Abiturienten versammelt hatten. Inzwischen wohnen seit Schuljahresbeginn die Schüler der Kursstufe 12 darin und fühlen sich nach eigenen Angaben sehr wohl. Damit wurde der erste von insgesamt drei Bauabschnitten in dem aus den 1970er Jahren stammenden Internatsgebäude abgeschlossen, die Planung für den zweiten Bauabschnitt läuft bereits.

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†P. Fritz Korte SJ

Unsere Verstorbenen

Sein Leben lang hat sich P. Fritz Korte SJ für Menschen engagiert, die wegen körperlicher Krankheit oder Behinderung am gesellschaftlichen Leben nicht teilhaben können. Am Anfang des Monats ist er nach langer Krankheit in Frankfurt im Alter von 82 Jahren gestorben. Kurz vor P. Korte ist sein Mitbruder Werner Herbeck SJ verstorben. Bis zuletzt war sein Leben und Wirken geprägt von einem wachen Interesse an neuen Fragestellungen und Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft sowie vom tatkräftigen Engagement in sozialen und politischen Fragen.

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Weitere Artikel

Flüchtlingsdienst

"Für mich wurde der JRS gegründet"

Am 14.11.1980 wurde der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) gegründet. Ein ehemaliger Boatpeople erzählt aus seiner eigenen Geschichte und seine Beziehung zum JRS. Sein Name ist Tuân Nguyen, geboren 1968 in Vietnam. Vom Moment seiner Geburt an wuchs er in einem Land auf, das sich im Krieg befand und in dem zwei gegensätzliche, aus dem Westen importierte Ideologien herrschten: der Kommunismus auf der einen Seite und der Kapitalismus auf der anderen. P. Tuân Nguyen SJ, der inzwischen eingebürgerter Franzose ist, berichtet von seinen eigenen Erfahrungen und der Gründungsgeschichte des JRS, und davon, wie wir mit Flüchtlingen lernen können, Nächstenliebe in Taten und nicht nur in Worten zu praktizieren.

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P. Tuân Nguyen SJ

Jesuitenorden

"Der Blick ist weit geworden"

Stipendien ermöglichen jungen indischen Jesuiten einen Studienaufenthalt in Europa: eine bereichernde wie herausfordernde Nord-Süd-Kooperation, den die Jesuitenmission dank der Unterstützung von Spenderinnen und Spender fördern konnte. Einer von ihnen ist der junge Sameer Ekka SJ aus Goa. An den Start des Abenteuers in Deutschland erinnert sich Sameer minutiös: „Ich war unglaublich müde, als ich am 18. Oktober 2016 um 5.30 Uhr in München gelandet bin. Ich lag den ganzen Vormittag im Bett. Es war das erste Mal, dass ich überhaupt geflogen bin.“ Er berichtet, was die Jahre in Deutschland mit ihm gemacht haben und nach wie vor bedeuten.

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Sameer Ekka SJ

Klick-Tipp

Sinn und Gesellschaft

Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder, man findet sich damit ab, dass unsere Gesellschaft und Einzelne unter ihren Möglichkeiten bleiben. Oder man engagiert sich für eine bessere Welt. Ein Netzwerk rund um den Jesuitenorden hat sich für die bessere Welt entschieden und deswegen das Online-Magazin "Sinn und Gesellschaft" gegründet. Seit dieser Woche ist es online. Viel Freude beim Stöbern:

www.sinnundgesellschaft.de

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