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19. Dezember 2020
Newsletter der deutschen provinz der Jesuiten - 12/20
Ein Jahr der neuen Gerechtigkeit: Papst Franziskus hat überraschend ein Josefsjahr mit besonderen Ablässen ausgerufen. Was Papst Franziskus mit diesem Jahr bewirken und welche thematischen Schwerpunkte er damit setzen möchte, hat Pater Ansgar Wucherpfennig SJ zusammengefasst. Mehr erfahren

EDITORIAL

Sehr geehrte(r)  , 

Danke! Am Ende dieses Jahres möchte ich Ihnen an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich danken. Wir Jesuiten haben die letzten Wochen viel dazu ermuntert, mehr Dankbarkeit ins Leben zu bringen und „trotzdem dankbar“ zu sein. Und dies hat in den letzten Wochen eine große Wirkung entfaltet bei vielen Menschen, die mit uns verbunden sind – vielleicht ja auch bei Ihnen. Bei uns auf jeden Fall. Denn Dankbarkeit bedeutet Wertschätzung, verbindet Herzen, beflügelt die Lebenszufriedenheit und ist Balsam für unsere Seele. Von den Bestellungen unseres Dankbarkeits-Tagebuches wurden wir regelrecht überrollt. Ich bin so dankbar für unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die in vielen Stunden beinahe 7.000 Dankbarkeits-Pakete verpackt und verschickt haben. Der Post bin ich dankbar, was sie derzeit leistet, wenn auch nicht immer alles so schnell ankommt, wie erhofft. Für die große Bereitschaft, uns mit Spenden zu unterstützen, bin ich zutiefst dankbar. Sehr, sehr viele Menschen haben sich bei mir gemeldet und mir erzählt, wie sich ihre persönlichen Dankbarkeitslisten verlängert haben. In unglaublich anrührenden Briefen habe ich erfahren dürfen, wie sehr der Glaube und eine dankbare Haltung in diesen verrückten Zeiten Trost und Kraft schenken können. Für all dies bin ich zusammen mit meinem Team sehr dankbar, und es macht uns glücklich, Ihnen und anderen Freude bereiten zu können.

Weihnachten ist das Fest der Dankbarkeit, an dem wir Gottes Liebe erfahren und weiterschenken dürfen. Dies wünsche ich Ihnen für die kommenden Tage von ganzen Herzen,

Ihr Pater Martin Stark SJ
(Leiter Kommunikation & Fundraising)


Pater Martin Stark SJ

Trotzdem Dankbar
Corona und ein Abendessen

Der Jesuit Markus Inama SJ lebt in Wien. Im Oktober hat er Corona überstanden und im November den Terroranschlag hautnah miterlebt. Im Gedenken an die getöteten Menschen und in Dankbarkeit zu seinen Mitbrüdern blickt er zurück auf ein schwieriges Jahr. In einem persönlichen Resümee sammelt er die Momente, die zeigen, wofür er alles trotzdem dankbar sein kann. Der sechste Impuls in unserer Kampagne "Trotzdem dankbar!". Der Ignatianische Tagesrückblick ist Kern der Kampagne. Er ermöglicht eine innere Freiheit trotz stressigem Alltag, trotz Tief, trotz Krise.

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Wien

Spendenprojekt
Dankbar sein und gerne teilen

Ein dankbares Herz entdeckt das Gute im Leben. Mit dem "Ignatianischen Tagesrückblick" wird die Dankbarkeit zu einer täglichen Übung. Mit der Zeit lässt sie uns erkennen, welcher Reichtum uns gegeben ist: In unseren Beziehungen, in der Liebe, in der Natur, in Tatkraft, in Kreativität, in der Begegnung mit Gott, ja auch im Materiellen - selbst wenn wir bescheiden leben. So entsteht eine großzügige Haltung, die uns erlaubt, etwas von dem, was uns gegeben ist, an andere weiter zu geben. DANKE, wenn Sie Ihr Herz öffnen und großzügig spenden, damit wir diese gute Botschaft auch nach den Feritage noch an viele weiter geben können.

Bitte spenden!



Aktuelles

P. Oskar Wemter SJ mit Mitbrüdern.

Eine afrikanische Perspektive aus Deutschland

Im Jahr 2020 feiert Simbabwe seine 40-jährige Un­ab­hängig­keit, 2021 begeht Pater Oskar Wermter sein 50-jähriges Jubiläum als Priester und sein 60-jähriges als Jesuit. Über all die Jahrzehnte wurde das Land im Süden Afrikas zu Oskar Wermters Heimat. Die Jubiläumsjahre, aber auch seine Corona-bedingte Isolation in Simbabwes Hauptstadt Harare nimmt Oskar Wermter SJ als Anlass für einen Blick zurück, und auf das, was kommen mag; es ist, nach sechs Jahrzehnten Leben und Arbeiten mit den Menschen in Simbabwe, eine afrikanische Perspektive.

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Die Seniorenkommunität in Berlin-Kladow.

Jesuitensenioren unterstützen inhaftlierten Mitbruder

Auch am Internationalen Tag der Menschenrechte, sind Stan Swamy SJ (83) und 15 weitere indische Menschenrechtsaktivisten unter konstruierten Vorwürfen und prekären Bedingungen weiter in Haft. Mit Briefen an das Europäische Parlament und indische Botschaften erhöhen jesuitische Organisationen den Druck auf die Regierung in Delhi. Besonders eindrücklich sind die Solidaritätsadressen der deutschen Seniorenkommunitäten.

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Ruth Zenkert hat "Elijah" gegründet

Romahilfe "Elijah" arbeitet trotz Lockdown weiter

In den rumänischen Romadörfern hat die zweite Coronawelle voll zugeschlagen. Die erste Welle hatte hingegen die Siedlungen weitgehend verschont. Für die vor acht Jahren – nach 21 Jahren Straßenkinderarbeit – vom österreichischen Jesuiten P. Georg Sporschill und der deutschen Religionspädagogin und Sozialarbeiterin Ruth Zenkert in Siebenbürgen gestartete Romahilfe-Initiative Elijah ist die Arbeit im Lockdown, verbunden mit Schulschließungen, eine gewaltige Herausforderung. Denn Bildung steht im Zentrum der Arbeit von Elijah. Inzwischen ist das Virus aber auch in unseren Dörfern gelandet. Trotzdem sind fast alle unserer Werkstätten weiter offen, alle in den Teams tragen Masken“, berichtete Ruth Zenkert in einem Kathpress-Adventinterview auf Zoom.

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Archivbild von einer Weihnachtsfeier.

Neuer Studienabschluss im Newman-Institut

Das Newman-Institut in Uppsala (Schweden) darf den akademischen Grad eines Masters vergeben. Die schwedische Regierung hat in Übereinstimmung mit der Empfehlung der zuständigen Behörde für höhere Bildung beschlossen, der Jesuiten-Hochschule das Recht auf die Vergabe eines theologischen Masters zu verleihen. Der neue akademische Abschluss bietet den Studierenden die Möglichkeit zur Vertiefung in systematischer Theologie, einem der Schwerpunkte der 2001 gegründeten Institution. Seit genau zehn Jahren ist das Newman-Institut berechtigt, einen Bachelor in Theologie zu verleihen. Die erste Zulassung zum zweijährigen Programm erfolgt zum Wintersemester 2021 und wird alle zwei Jahre mit der Aufnahme neuer Studierenden fortgesetzt.

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Weitere Artikel

Publikation

150 Jahre Stimmen der Zeit

Mit Freude und Hoffnung starteten die „Stimmen der Zeit“ ins Neue Jahr, denn die vom Jesuitenorden herausgegebene Kulturzeitschrift wird 150 Jahre alt, was am 27. Mai mit einem Festakt in Berlin gefeiert wird. Im Editorial des Januarheftes skizziert Chefredakteur Stefan Kiechle SJ die „konfliktreiche und äußerst bewegte“ Entstehungsgeschichte und was die Zeitschrift früher und heute besonders prägt. Begonnen hat alles im ehemaligen Benediktinerkloster Maria Laach mit der unregelmäßig erscheinende Schriftenreihe„Stimmen aus Maria Laach“.

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Liturgie

Weihnachten feiern mit Jesuiten trotz Corona

Zum Weihnachtsgeheimnis hatte der Hl. Ignatius eine besondere Verehrung. Seine erste Messe als Priester feierte er nicht, wie ursprünglich geplant, im Heiligen Land, sondern vor den Krippenbrettern, die in der Kirche Santa Maria Maggiore in Rom aufbewahrt werden. Jesuiten legen traditionsgemäß ein besonderes Augenmerk darauf, dass die Festgottesdienste die Freude über die Menschwerdung Gottes lebendig werden lassen, auch oder besonders dieses Jahr. Bitte beachten Sie lokale Besonderheiten, die die Corona-Pandemie erfordern.

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Klick-Tipp

Video-Podcast "Die Bibel erzählt"

Levitikus ist das Buch das praktisch keiner liest und aus dem doch oft zitiert wird: Dort findet sich der Satz „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“. Die Reihe im Klaracast lädt ein zu einer spannenden Entdeckungsreise durch eines der am meisten vernachlässigten Bücher der Bibel.

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