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01. April 2020
Ignatianische NachbarschaftsHIlfe
Sehr geehrte(r) Frau Steinmetz,

gerade in einer außergewöhnlichen Situation, wie wir sie gerade erleben, kann der Eindruck entstehen, dass nun nichts mehr so ist wie sonst. Die Medien sind voller Corona-Nachrichten. Krisenzustand herrscht. Die Welt steht Kopf: alles ist anders!

Alles? – Auch unser Leben als Christen? Ich glaube nicht. Natürlich, das gleich vorweg: die äußeren Ausdrucksformen verändern sich gerade; unser gemeinsames Gebet nimmt jetzt besondere Formen an usw. Aber der Kern bleibt doch der gleiche: „Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.“ (Hebr 13,8) Der Bezugspunkt des Glaubens bleibt immer derselbe, das wird mir gerade klarer. Gerade wenn die Welt voller Unruhe ist, ist es wichtig, dass dieses Fundament stabil ist. Christus, der Grund unseres Glaubens, ist in der Krise kein anderer als im „Normalzustand“.

Unter diesen neuen Umständen kann es gelingen, neue Zugänge zu unserem Herrn zu finden. Es geht dabei immer noch um denselben „Inhalt“, aber die Perspektive darauf verändert sich. Dadurch, dass sich unsere Fragen und Perspektiven verändern und wir entsprechend immer wieder neue Antworten finden, bekommen wir mit der Zeit ein facettenreicheres, lebendigeres Bild von Christus.

Die neuen Perspektiven, die sich gerade auftun, sind Gelegenheiten, hineinzuwachsen in die Beziehung mit Jesus Christus, ihn besser kennenzulernen. Dazu muss man nicht besonders viele Angebote in Anspruch nehmen – das birgt eher die Gefahr, sich zu verzetteln. Mehr in die Tiefe der Christusbeziehung dürfte es führen, einen Impuls, oder ein Wort aus der Hl. Schrift immer wieder zu betrachten angesichts dessen, was gerade die Lebensumstände bestimmt. So können wir ein umfassenderes Bild von Jesus gewinnen sowie die Beziehung zu ihm als Grundlage unseres Glaubens und Lebens stärken.

Es grüßt Sie

Ihr Manfred Grimm SJ (München)


Manfred Grimm SJ

Anregung für Isolierte
Backen macht Glücklich

Die Schwestern und Gefährtinnen der Congregatio Jesu möchten zeigen, dass die Absage von Veranstaltungen oder der Verzicht auf Besuche nicht bedeuten muss, dass soziale Kontakte nicht mehr stattfinden. Deshalb haben sie "Anregungen für Isolierte" gesammelt. Jeden Tag stellt eine Autorin Ihnen eine neue Anregung vor. Sr. Regina Köhler CJ nutzt zum Beispiel die Sonntage der österlichen Bußzeit, an denen nicht gefastet wird, um ihre Eierlikörtorte zu backen. Wir finden, dass ist eine gute Anregung auch für andere, die zu Hause bleiben.

Hier geht´s zum Rezept

Eierlikörkuchen

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