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03. September 2021
Newsletter der Jesuiten in Zentraleurpopa  09/21

Safeguarding für die Jesuiten: Der Provinzial, P. Bernhard Bürgler, hat Herrn Frank Beyersdörfer als Präventionsbeauftragten benannt. Er soll die Zentraleuropäische Provinz mit ihren Werken und Kommunitäten darin unterstützen, Schutzkonzepte zu erstellen, bzw. die bestehenden weiterzuentwickeln und zu koordinieren. In einem Doppelinterview spricht er mit Pater Klaus Mertes SJ über die Herausforderungen und Chancen dieser herausfordernden Aufgabe. Mehr erfahren


EDITORIAL

Sehr geehrte(r)  , 

mich bewegen gerade die Nachrichten aus Afghanistan und die Bilder der Menschen, die sich in Todesangst in Kabul an startende Maschinen gehängt haben. Eine unserer Mitarbeiterinnen, die selbst aus dem Osten Afghanistans stammt, aber seit vielen Jahren hier in München lebt, bangt derzeit um eine nahe Familienangehörige, die in Kabul als Krankenschwester für die westlichen Truppen gearbeitet hat, und auf ihre Ausreise wartet. Aber vom Flughafen aus ist dies nicht mehr möglich.

Geschlossen sind mittlerweile auch die Büros unseres Jesuiten-Flüchtlingsdienstes in Afghanistan. Zuverlässige Informationen von dort sind fast nicht erhältlich oder wir können sie nicht weitergeben, auch um das Leben der noch im Lande befindlichen Mitarbeitenden zu schützen. Ihre Angst ist zu groß.

Erinnerungen an meine Arbeit für Geflüchtete in Berlin kommen mir dabei in den Sinn und manche Begegnungen in der Abschiebungshaft oder mit Menschen in der Illegalität. Oft konnte ich nur wenig helfen, sondern ihnen einfach nur meine Zeit schenken und zuhören. Aber selbst das war schon sehr wertvoll, weil ihnen jemand zuhörte und sie in ihrer schwierigen Situation nicht allein waren.

Selbst wenn wir angesichts schwieriger Situationen mitunter das Gefühl haben, nichts mehr tun zu können, sind wir doch keineswegs ohnmächtig: Papst Franziskus hat gegen den Hass und die Gewalt zu Gebet und Fasten aufgerufen. Denn das Gebet macht uns mutig und auch fähig, mit Menschen anderer Religionen als „Geschwister“ solidarisch zu sein und nach neuen und besseren Möglichkeiten des Zusammenlebens zu suchen. Dazu möchte ich Sie einladen und ermutigen. Beten wir darum, dass Gott bei den Menschen in Afghanistan sein möge und auch bei uns, um uns daran zu erinnern, was wir konkret tun können für Frieden und Versöhnung.

Mit besten Grüßen
Ihr P. Martin Stark SJ


Pater Martin Stark SJ

Aus den SChulen
CSS: "Es war gigantisch"

Im Schwarzwald gehen zwei „gigantische Wochen“ zu Ende, wie Pater Hans-Martin Rieder SJ die Catholic Summer School (CSS) beschreibt. Die CSS am Kolleg St. Blasien hat in den ersten beiden Augustwochen ihre überaus gelungene Premiere erlebt. Je eine Woche haben sich insgesamt 27 TeilnehmerInnen mit theologischen Fragen beschäftigt und über ihren persönlichen Glauben ausgetauscht. Miriam Mallek und Hans-Martin Rieder SJ berichten, wie es war.

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CSS 2021 in St. Blasien

Spendenprojekt
Spiritualität für Jedermann

"Was hat das mit mir und meinem Leben zu tun?" Diese Frage stellen sich viele, wenn sie an Spiritualität und Glauben denken. Ignatius gibt einfache Tipps, unseren Alltag mit der Beziehung zu Gott zu verbinden. Ein Beispiel: der Ignatianische Tagesrückblick. Doch was ist überhaupt eine Gottesbeziehung? Zunächst die Entdeckung: Es ist keine Einbahnstraße von mir zu Gott. Gott reagiert: Er bewegt etwas zum Positiven, meine Perspektive wird erweitert, unser Leben verändert sich zum Guten. Damit junge Menschen diese Erfahrung machen, entwickeln Jesuiten extra Angebote wie die Catholic Summer School. Helfen Sie mit Ihrer Spende, dass der Orden weiterhin solche spannenden neuen Angebote speziell für junge Menschen entwickeln kann.

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Gott im Alltag begegnen

Aktuelles

Bildunterschrift

JESUITEN: Zukunftslabore der Zukunftslabore

Wie leben wir Menschen in Zukunft? Diese Frage stellt sich das neue JESUITEN-Magazin im Angesicht von Naturkatastrophen wie die verheerenden Brände in Südeuropa oder der Fluten in Westdeutschland. Viele gesellschaftliche Player wie die Kirche und der Orden gestalten Zusammenleben nicht nur durch die Reflexion der Grundlagen einer humanen Gesellschaft sondern auch in Projekten. Welche und viele weitere spannende Zukunftslabore des Zusammenlebens finden Sie im aktuellen JESUITEN Magazin.

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Der Jesuit wurde 1977 ermordert

Seligsprechung von Rutilio Grande

Der 1977 in El Salvador ermordete Jesuit und Befreiungstheologe Rutilio Grande SJ wird am 22. Januar seliggesprochen. Laut einer Mitteilung der Salvadorianischen Bischofskonferenz (Wochenende) bestätigte Papst Franziskus den Termin. Die Zeremonie in San Salvador wird im Namen des Kirchenoberhaupts vom Weihbischof in der Hauptstadt, Kardinal Gregorio Rosa Chavez, geleitet. Man habe die Entscheidung mit "großer Freude" aufgenommen, so die Bischofskonferenz.

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P. Martin Maier SJ (r.) bei seiner Einführung

Neuer Chef von Adveniat

P. Martin Maier SJ (61) hat zum 1. September das Amt des Hauptgeschäftsführers des Bischöflichen Hilfswerks Adveniat übernommen. Zuvor war der Ordensmann sieben Jahre als Beauftragter für Europäische Angelegenheiten im Jesuit European Social Centre in Brüssel tätig. Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) sprach mit dem Theologen über seine Begeisterung für Lateinamerika, die "Option für die Armen" und wie wichtig Humor ist.

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Er war ein gefragter Exerzitienbegleiter

Piet van Breemen SJ verstorben

P. Piet van Breemen SJ ist tot. Der gefragte Exerzitienbegleiter und Buchautor starb am 31. August im Alter von 94 Jahren in Nijmegen. Weltweit hat er Exerzitien gegeben und Seminare für Geistliche Begleiter zur Spiritualität des Hl. Ignatius und über das Ordensleben in der Gesellschaft Jesu angeboten. Viele seiner Bücher erschienen zuerst auf Deutsch und wurden in bis zu 20 Sprachen übersetzt.
Außerdem verstarben in den vergangenen Wochen Albert Giesener, Bernhard Kriegbaum und Bernd Hagenkord,

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Weitere Artikel

Interview

"Die Vielfalt eucharistischer Formen anerkennen!"

Gibt es einen gemeinsamen Ursprung der verschiedenen eucharistischen Traditionen? Und welche normative Bedeutung hätte er heute? Diese Fragen stellt sich der Frankfurter Neutestamentler P. Ansgar Wucherpfennig SJ in seinem neuen Buch und wagt dabei einen "Blick zurück nach vorn". Im Interview mit katholisch.de spricht er darüber, dass Einheit und Vielfalt in der frühen Zeit des Christentums kein Widerspruch waren. Ausgehend vom biblischen Zeugnis könne die Kirche daher nicht nur andere Traditionen freimütiger anerkennen, sondern habe auch die Freiheit, in der Amtsfrage eine neue Praxis zu entwickeln.

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Ein wirkliches Mahl...

Publikation

Brüchigkeit und Glaube

Vor Corona war das Konsumniveau so hoch wie nie zuvor. Wohlstand und immer komplexere Technologien sorgten für ein Gefühl der Sicherheit und Kontrolle. Die Pandemie „zog brutal einen Strich durch die Rechnung“, schreibt P. Stefan Kiechle SJ. Die Menschen fühlten sich ohnmächtig ob des plötzlichen Einschnitts durch diese tödliche Macht. Dieser Bruch stellt viele Menschen vor existenzielle, auch religiöse Fragen. Der Chefredakteur von "Stimmen der Zeit" wirbt in seinem Editorial zur aktuellen Ausgabe dafür, den "Schuss vor den Bug" zu hören und die Chance darin zu erkennen.

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Unser Leben bleibt brüchig.

Klickk-Tipp

So war das Eco Summer Camp!

Eine Woche die Welt retten: Auch im Lassalle-Haus Bad Schönbrunn in der Schweiz gab es im Sommer ein besonderes Angebot. Das internationale "Eco Summer Camp for Young Adults" vom 22. bis 28. August 2021 hat jungen Erwachsenen bis 35 Jahre die einmalige Gelegenheit geboten, mit ausgewiesenen Experten für den ökologischen Wandel ins Gespräch zu kommen. Der junge Filmemacher Mikołaj Cempla war dabei und hat Eindrücke gesammelt.

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