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05. November 2021
Newsletter der deutschen provinz der Jesuiten - 11/21
Jesus - mein Gefährte: Wer ist Jesus und wie können wir ihm begegnen? P. Andreas Batlogg ist dieser Frage für sich ganz persönlich nachgegangen. Er schreibt von Begegnungen mit Jesus, von seinen Zweifeln, Fragen und von der Faszination, die von ihm ausgeht. Jesus wahrhaftig begegnen ist eine Lebensaufgabe. Inwiefern, hat er für uns aufgeschrieben. Mehr erfahren

EDITORIAL

Sehr geehrte(r)  , 

vielleicht ist das eine Lehre in diesen schwierigen Corona-Zeiten: dass wir wieder mehr über das Wesentliche nachdenken und sprechen. Nicht kleinliche Debatten über Details bringen uns weiter, sondern nur der Blick auf den Kern, was uns selbst wichtig ist und was uns als Kirche ausmacht. Wir sollten Jesus selbst wieder hören und uns von seinen Worten ansprechen und berühren lassen, so wie mein Mitbruder Andreas Batlogg es in seinem Jesus-Buch suchend und ringend tut. Nur wenn wir selbst Halt finden – zumal in der „Virus-Zeit“ -, können wir zum Halt für andere werden.

Gott will uns Menschen ja nicht vereinnahmen. Er will nichts von mir, sondern er führt mich in die Freiheit! Gerade in Exerzitien kann ich dies erfahren, dass mein Leben intensiver, kraftvoller, glücklicher, ja, lebendiger wird, wenn ich Gottes Spuren in meinem Leben entdecke, wenn ich es wage, Entscheidungen im Horizont der Ewigkeit zu treffen, und wenn ich zu einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus finde. Das ist wahrlich ein großes Geschenk!

Solche Erfahrungen wünsche ich uns jedenfalls für die vor uns liegenden Wochen, wenn die Tage jetzt kürzer werden und es draußen kalt wird, und danke Ihnen für all Ihre Unterstützung!

Ihr Pater Martin Stark SJ

Pater Martin Stark SJ

Spiritualität
Wie auf Weihnachten zugehen?

Gerade in den Wochen vor Weihnachten hilft es, sich Zeiten zu nehmen, um inne zu halten und zu überlegen, worauf es in diesen Tagen tatsächlich ankommt. Pater Bertram Dickerhof vom Ashram Jesu begleitet seit vielen Jahren Menschen in Exerzitien und auf Besinnungstagen. Mit Blick auf Weihnachten stellt sich die Frage: Was bringt es, bewusst mit geistlichem Angebot auf Weihnachten zuzugehen?

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Symbolbild.

Spendenprojekt
Wir helfen Ihnen, Gott zu begegnen

Vor über 450 Jahren entwickelte unser Ordensgründer, der Hl. Ignatius von Loyola, die Exerzitien. Seither erleben jüngere und ältere Menschen, Männer und Frauen weltweit, wie bereichernd sie sind. In unseren Exerzitienhäuser bieten wir vielfältige Kurse und Begleitungen an. Die Teilnehmerbeiträge dort sind immer sozial verträglich, die realen Kosten natürlich weitaus höher. Die Corona-Krise brachte die Exerzitienhäuser unseres Ordens in eine finanzielle Not. Wir brauchen Spendenhilfe, um die Häuser und deren Angebote für Sie aufrecht erhalten zu können. Wir danken Ihnen, wenn Sie durch Ihre Spende diese wichtige Arbeit möglich machen.

Bitte spenden!

Gebetshocker und Gebetsbücher

Aktuelles

Gelübdeablegung vor der Kommunion.

Letzte Gelübde: Radikale Einwurzelung

„Omnia ad maiorem Dei gloriam“ - immer wieder erklang dieses Lied, das zum roten Faden für die Gelübdefeier von P. Clemens Blattert SJ in Frankfurt-Sankt Georgen wurde. In einer feierlichen Messe im Atrium der Philosophisch-Theologischen Hochschule legte er am Fest Allerheiligen seine Letzten Gelübde ab, indem er vor dem Empfang der Kommunion die drei Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams wiederholte und noch ein viertes Gelübde hinzufügte, das die Verfügbarkeit für Sendungen des Papstes in besonderer Weise ausdrückt und als ein unterscheidendes Merkmal des Jesuitenordens gilt. Sein Mitbruder Tobias Specker SJ predigte darüber, was es konkret bedeutet, die letzten Gelübde bei den Jesuiten abzulegen.

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Prokurator und Provinzial.

Neue Provinz zieht erste Bilanz und wählt Vertreter

Mit einem Te Deum und einer Eucharistiefeier, der P. Provinzial Bernhard Bürgler SJ vorstand, ist am vergangenen Freitag die erste Provinzkongregation der Zentraleuropäischen Provinz zu Ende gegangen. Die 50 gewählten Mitglieder der Kongregation berieten im Lassalle-Haus in Bad Schönbrunn über die neugegründete Provinz. Die Provinzkongregation wählte Novizenmeister P. Thomas Hollweck SJ zum sogenannten Prokurator, der die Provinz bei der nächsten weltweiten Versammlung des Jesuitenordens vertritt; P. Christian Rutishauser SJ wurde zum Stellvertreter des Prokurators gewählt. Im Mittelpunkt des zentraleuropäischen Treffens stand jedoch der Zustand der neu gegründeten Provinz.

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Liturgie unter Hunderten Papier-Tauben.

Priesterweihe: Von Jesus ergriffen und geprägt

Dag Heinrichowski SJ ist am 23. Oktober vom Stockholmer Kardinal Anders Arborelius ocd in Hamburg zum Priester geweiht worden. Die Priesterweihe des jungen Jesuiten feierten 192 Gäste unter dem Dach von Hunderten Papier-Tauben im Kleinen Michel. Doch nicht nur vor Ort wurde die besondere 2G-Messe gefeiert – via Livestream verfolgten weitere 200 Gläubige das Fest. Die Verbindung zu Schweden zog sich wie ein roter Faden durch die Messe - mit dem Kardinal aus Schweden, einem Psalmengesang und schwedischen Dankesworten des Neupriesters. In seiner Predigt ging Kardinal Arborelius natürlich darauf ein. Bereits der Vorname habe Heinrichowski einen schwedischen Akzent gegeben.

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Ignatius von Loyola

Online-Reihe zum Ignatianischen Jahr

Anlässlich des 500. Jahrestages der Bekehrung des hl. Ignatius und zum Ignatianischen Jahr bietet die Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL) als neues Angebot eine Reihe von Online-Abenden an. Sie wird von verschiedenen Referent:innen gestaltet: Jesuiten, GCLer:innen und Ordensleuten aus Ignatianischen Gemeinschaften. Entlang der Lebensstationen des Ignatius werden bis Juli 2022 an den zehn Abenden einige der zentralen geistlichen Themen der ignatianischen Spiritualität beleuchtet – mit inhaltlichen Impulsen, angeleiteten Übungen und Austausch in kleinen Gruppen. Die Online-Reihe richtet sich nicht nur an GCLer:innen, sondern an alle Interessierte.

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Weitere Artikel

Seelsorge

Im Trubel auf dem BER durchatmen

Der Hauptstadtflughafen BER kommt nicht aus den Schlagzeilen. Lange Warteschlangen sorgen für entnervte Reisende. Zusammen mit rund 30 ehrenamtlichen Mitarbeitenden bieten P. Wolfgang Felber und die evangelische Pastorin Sabine Röhm Reisenden und Beschäftigten des Flughafens ungeachtet ihrer Religion und Weltanschauung seelsorgliche Hilfen an. Und eine Zuflucht abseits des Trubels. Ein Jahr nach der Eröffnung werden die christliche Kapelle und der Raum der Stille im Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) nun auch feierlich eingeweiht. Ein Besuch bei der Flughafenseelsorge.

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P. Felber und Sabine Röhm.

Publikation

Ist Schulqualität evaluierbar?

„An Deutschlands Schulen wird andauernd herumgemessen und -gebastelt“, ohne dass sich im Kern etwas bewegt. Das nervt Tobias Zimmermann SJ, Leiter des Zentrums für Ignatianische Pädagogik in Ludwigshafen. In seinem Editorial in der November Ausgabe von 'Stimmen der Zeit' schildert er, weshalb Evaluationen und der Blick auf den Notenschnitt allein noch nichts über die pädagogische Qualität des Unterrichts sagen. Und er plädiert für eine Verschiebung des Fokus weg von ökonomischen Interessen und messbarer Leistungsfähigkeit hin zur freien Entfaltung, seelischen Gesundheit und sozialen Stabilität der Schülerinnen und Schüler: Werte, die unter den corona-bedingten Schulschließungen gelitten haben.

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Schüler in St. Blasien.

Klick-Tipp

Online-Exerzitien

Exerzitien heißt „Übungen“ - Übungen, die helfen, Gott im eigenen Leben zu entdecken. Online Exerzitien wenden sich an Menschen, die ausprobieren wollen, wie man mit Gott in Kontakt kommen kann; die einen Neustart in Sachen Glauben suchen oder die nicht wissen, wie sie für das Gebet einen festen Platz im Alltag finden sollen. Die Anmeldung für den Advent laufen noch und die Termine für das kommende Jahr stehen bereits.

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